Diskussionsforum der stw-boerse: Deutsche Nebenwerte: Sixt Leasing AG
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helmut - Donnerstag, 1. März 2018 - 18:59
Ja, das hängt mit der Struktur des Geschäftes zusammen.
- Im Firmen-Flottenleasing (ca. 50% des Geschäftes) ist der Schwerpunkt Diesel - dort beträgt die Anteil der vereinbarten Buy-backs durch die Hersteller aber über 70%
- Im Retail-Leasing (ebenfalls ca. 50%) ist der Schwerpunkt Benziner - dort gibt es aber nur einen kleinen Anteil garantierter Buy-Backs.

Meine Aussage 60:40 bezog sich nicht auf den Gesamtbestand an Fahrzeugen, sondern auf den Anteil der nicht mit Buy-Backs abgesichert ist.

helmut - Donnerstag, 1. März 2018 - 19:34
Sorry, hab den Beitrag von Prof. nicht gesehen.
Wenn in Summe 50% abgesichert sind, dann müsste der Anteil, der im Retail abgesichert ist ca. 30% betragen. (50%*70%+50%*30%)=50%

Damit ich auf das mal genannte Verhältnis von 60:40 komme muss man schon recht ambitionierte Annahmen treffen.
Bei Annahme 95% Dieselanteil im Flotten und 42% Dieselanteil im Retail wäre das Ergebnis:
- knapp 30% des Gesamtbestandes wären nicht abgesicherte Diesel
- gut 20% des Gesamtbestandes wären nicht abgesicherte Benziner.

Ich denke, dass 95% und 42% relativ hoch angesetzte Dieselanteile sind. Sonst wäre das Ergebnis positiver.

Ich denke, man muss das Problem in Relation sehen. 30% im Feuer stehende Diesel bedeuten ein Vermögen von 330 Mio. Euro (30% von 1,1, Mrd. Leasingvermögen in Summe). 1%-Punkt Wertverlust sind damit 3,3 Mio. und damit gut 10% des erwarteten EBIT. Wenn die Restwerte in kurzer Zeit z.B. von 54% auf 44% sinken würden (was ich als Extrem-Szenario ansehen würde), dann wäre ein Jahresergebnis weg. Das ist nicht zu unterschätzen - es ist aber auch nicht lebensbedrohlich.

prof - Donnerstag, 1. März 2018 - 20:01
Man darf auch mal im Walde pfeifen und an Grenkeleasing denken, die arbeiten auch in einem sehr bewegten Geschäftsfeld und steigen stetig seit 2008 auf das 18-fache.

Die Zahl gebe ich hier natürlich keinesfalls aus! Aber wir sehen, dass man mit Leasing auch Geld verdienen kann. Und die Unsicherheit über den Wertverfall von PKW könnte eventuell das Geschäft und die Margen auch antreiben!

al_sting - Freitag, 2. März 2018 - 08:33
Grenkeleasing ist für mich echt ein Phänomen. Schlicht unglaublich, wie die seit Ewigkeiten profitabel wachsen und wachsen und wachsen. Ich verstehe es einfach nicht. Damit haben sie sich eine hohe Bewertung verdient und sind bei Kursrückschlägen immer einen Blick wert.

Sofern sich in der nächsten Zeit der Pessimismus am Markt durchsetzen sollte, könnte ich mir aber durch die Bank vorstellen, dass deutlich niedrige Multiplen als fair angesehen werden.

levdul1 - Freitag, 2. März 2018 - 11:18
Grenke ist einer überbewertesten deutschen Werte überhaupt. Den würde ich nicht mit der Kneifzange anfassen.

prof - Montag, 24. September 2018 - 08:51
Das klassische Ende mit Schrecken. Nach einer weiteren Gewinnwarnung wurde die Aktie mit 36,6% Verlust für das Wikifolio mit einem Gewicht von 2,4% verkauft. Auch wenn man erzählt, dass der Gewinn gehalten wird, so dürfte es mit einem geringeren Vertragsbestand in 2019 schwieriger werden. Außerdem ist ein wichtiger Großkunde abgesprungen.

Sixt Leasing SE erwartet Konzernvertragsbestand zum Jahresende nunmehr auf Vorjahresniveau; Ausblick für Umsatz und Ergebnis bestätigt

DGAP-Ad-hoc: Sixt Leasing SE / Schlagwort(e): Prognoseänderung
Sixt Leasing SE erwartet Konzernvertragsbestand zum Jahresende nunmehr auf
Vorjahresniveau; Ausblick für Umsatz und Ergebnis bestätigt

21.09.2018 / 22:47 CET/CEST
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Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Sixt Leasing SE erwartet Konzernvertragsbestand zum Jahresende nunmehr auf
Vorjahresniveau; Ausblick für Umsatz und Ergebnis bestätigt

Pullach, 21. September 2018 - Nach der heute abgeschlossenen Auswertung der
Entwicklung der Vertragszahlen für den Zeitraum Januar bis August 2018 und
auf Grundlage eines aktualisierten Forecasts für die beiden
Geschäftsbereiche Leasing (Flottenleasing und Online Retail) und
Flottenmanagement erwartet der Vorstand der Sixt Leasing SE einen
Konzernvertragsbestand zum Jahresende über beide Geschäftsbereiche in etwa
auf Vorjahresniveau. Zuvor war eine leichte Steigerung des
Konzernvertragsbestandes prognostiziert worden.

Im Geschäftsfeld Online Retail erwartet die Gesellschaft nunmehr, dass die
Anzahl der Neuverträge im Gesamtjahr 2018 zwischen 10.000 und 12.000
betragen wird. Zuvor war der Vorstand von einem Zuwachs des Neugeschäfts von
rund 20 Prozent gegenüber dem um die 1&1-Kampagne bereinigten Vorjahreswert
von rund 12.000 Neuverträgen ausgegangen. Im Geschäftsfeld Flottenleasing
ist zum Jahresende mit einem Vertragsbestand von rund 43.000 Verträgen zu
rechnen (2017: 48.100 Verträge). Bisher war der Vorstand von einem leicht
sinkenden Vertragsbestand ausgegangen. Die Prognose zum Vertragsbestand für
den Geschäftsbereich Flottenmanagement bleibt unverändert.

Die angepasste Prognose im Geschäftsfeld Online Retail führt die
Gesellschaft unter anderem auf die Verschiebung einer für das 4. Quartal
2018 geplanten Werbekampagne in das Folgejahr zurück. Des Weiteren wirkte
sich eine zurückgegangene Nachfrage vor dem Hintergrund einer weiterhin
angespannten Liefersituation bei bestimmten Herstellern durch Umstellung des
Emissionsmessverfahrens von Kraftfahrzeugen auf den WLTP-Standard und ein
nach wie vor durch die Dieseldiskussion belastetes Marktumfeld auf die
Prognose aus. Der wesentliche Grund für den stärker als erwarteten Rückgang
im Geschäftsfeld Flottenleasing ist der unerwartete Wegfall eines
Volumenkunden.

Die Gesellschaft geht dessen ungeachtet für das Gesamtjahr 2018 weiterhin
von einem leichten Anstieg des operativen Konzernumsatzes (2017: 454,4 Mio.
Euro) und des Konzernergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(EBITDA; 2017: 234,3 Mio. Euro) sowie einem Konzernergebnis vor Steuern
(EBT) in etwa auf Vorjahresniveau (2017: 29,7 Mio. Euro) aus. Auch die
Zielquote für die operative Umsatzrendite liegt unverändert bei 6,0 Prozent
(2017: 6,5 Prozent). Die Gesellschaft erwartet zum Ende des laufenden
Geschäftsjahres einen Konzernvertragsbestand in etwa auf dem Vorjahresniveau
(2017: 132.900 Verträge).

Hinweis: "Operativer Konzernumsatz" und "operative Umsatzrendite" sind keine
Kenngrößen gemäß IFRS. Informationen über die Zusammensetzung des operativen
Konzernumsatzes und die Berechnung der operativen Umsatzrendite sind im
Geschäftsbericht 2017 der Sixt Leasing SE auf der Seite 102 (abrufbar unter
ir.sixt-leasing.de) verfügbar.

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