Diskussionsforum der stw-boerse: DAX / MDAX: Vossloh
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Archivierte Beiträge bis 22. Februar 2001 20    22.2. - 17:02

prof_b - Donnerstag, 22. Februar 2001 - 17:41
Für 10 % Kursanstieg wären sie wahrscheinlich charttechnisch noch gut. Wie stw schon sagt, man kann nicht bei jeder Party dabei sein.
CU Prof

stw - Montag, 19. März 2001 - 16:33
Ad hoc-Service: Vossloh AG

Ad-hoc Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich. Der Vossloh-Konzern übertrifft in 2000 alle Prognosen Konzernüberschuss auf 27,8 Mio. Euro gesteigert- Dividende soll um 25% auf 0,75 Euro je Aktie erhöht werden Der Vossloh-Konzern hat im Geschäftsjahr 2000 Rekordzahlen geschrieben. Mit 854,4 Mio. Euro erzielte er den höchsten Umsatz und mit 64,3 Mio. Euro auch das beste Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) in seiner mehr als 120jährigen Unternehmensgeschichte. Die Steigerung betrug beim Umsatz 8% (Vorjahr 790,1 Mio. Euro) und beim EBT 55% (Vorjahr: 41,4 Mio. Euro). Der Konzernüberschuss nach Anteilen Dritter von 27,8 Mio. Euro übertraf den Vorjahreswert (17,7 Mio. Euro) sogar um 57%. Aufgrund eines sehr positiven Geschäftsverlaufs gegen Ende 2000 konnten damit die im Dezember 2000 kommunizierten Erwartungen für den Umsatz von 820 Mio. Euro und für den Konzernüberschuss von 23,7 Mio. Euro noch deutlich übertroffen werden. Die ebenfalls im Dezember vorgestellte Planung sieht für das laufende Geschäftsjahr einen Anstieg des Konzernumsatzes auf 990 Mio. Euro und des Konzernüberschusses auf 34 Mio. Euro vor. Über das erste Quartal 2001 wird der Vorstand auf der Bilanzpressekonferenz am 25. April 2001 berichten. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung der Vossloh AG am 31. Mai 2001 vorschlagen, eine Bardividende von 0,75 Euro je Aktie zu beschließen. Dieser Wert liegt um 25% über der Vorjahresdividende von 0,60 Euro je Aktie. Entsprechend einer von Aktionärsvertretern häufig gestellten Forderung werden mit der Dividendenzahlung die noch mit 45% Körperschaftsteuer belasteten Rücklagen vollständig an die Aktionäre verteilt sein. Der Vorstand Werdohl, 19. März 2001 Für eventuelle Rückfragen : Hans-Christian Semmler, Tel. 02392/52-249 e-mail: investor.relations@ag.vossloh.de Ende der Mitteilung

:-) stw

strolch - Mittwoch, 25. April 2001 - 20:51
Bo empfiehlt Vossloh aktuell zum Kauf:

Vossloh hat die Weichen auf Wachstum gestellt

von Stefan Riedel [25.04.01, 18:01]

Die Sanierung der Deutschen Bahn sehnen nicht nur die Millionen Kunden herbei, die der Unpünktlichkeit und der teuren Preise überdrüssig sind. Die Verantwortlichen des MDAX-Unternehmens Vossloh setzen darauf, dass die baldige Modernisierung des Schienennetzes dem eigenen Geschäft einen neue Impulse gibt.
Mit den heute veröffentlichten Ergebnissen zum ersten Quartal knüpft das Unternehmen aus dem sauerländischen Werdohl an die Spitzenzahlen aus dem Geschäftsjahr 2000 an. Der Umsatz verbesserte sich zwischen Januar und März um 17,5 Prozent auf 219,8 Millionen Euro, der Konzernüberschuss stieg um 26,1 Prozent auf 14,4 Millionen Euro. Damit kommt der Spezialist für Schienen- und Lichttechnik auf eine Umsatzrendite von 6,6 Prozent, fast das Doppelte gegenüber dem Gesamtjahr 2000. Damals hatte Vossloh den Umsatz um acht Prozent auf 852,4 Millionen Euro gesteigert, während der Nettogewinn um 57 Prozent auf 27,8 Millionen Euro nach oben schnellte.

Einnahmequelle Nummer eins ist und bleibt die Sparte Eisenbahn und Verkehr. Bei den Schienenbefestigungen und Weichen nimmt Vossloh mit einem Marktanteil von 35 Prozent die weltweite Pole Position ein. Weitere Umsatzbringer sind die Geschäftsbereiche Dieselloks und Betriebsleittechnik. Die gesamte Sparte erzielte im vergangenen Quartal 70 Prozent des Gesamtumsatzes, also rund 150 Millionen Euro. Im Vorjahresvergleich entspricht das einer Steigerung von 21,2 Prozent.

Für das laufende Jahr kalkuliert die Geschäftsleitung mit einem Konzernumsatz von 990 Millionen Euro und einem Überschuss von 34 Millionen. Nach dem radikalen Umbau dürften die westfälischen Weichenkönige damit endgültig auf Erfolgskurs sein. Bis zum Jahr 2004 peilt die Konzernleitung unter Vorstandschef Burkhard Schuchmann Umsätze von mehr als zwei Milliarden Euro an.

Das Schlagwort heißt Deutsche Bahn, die bis 2005 rund 21,5 Milliarden Euro in die Sanierung der Infrastruktur investieren will. Darunter fallen neue Weichen, Schienenbefestigungen und Systeme für den funkgesteuerten Fahrbetrieb – das Kerngeschäft von Vossloh. Bei der Fahrzeuginstandhaltung – Vossloh ist europäischer Marktführer bei Diesellokomotiven – hat die Sparte Schienenfahrzeuge mit der Deutschen Eisenbahngesellschaft einen renommierten Großkunden.

boerse-online.de hebt daher die Gewinnschätzungen an. Für 2001 gehen wir von einem Gewinn pro Aktie von 2,35 Euro aus, für 2002 beziffern wir 2,70 Euro. Auf dem aktuellen Kursniveau entspricht das einem 2002er-KGV von weniger als neun. In Anbetracht der steigenden Profitabilität von Vossloh ist die Aktie daher ein klarer Kauf. Auch aus charttechnischer Sicht hat die Aktie im Februar den mehr als zweijährigen Abwärtstrend durchbrochen. Aktuell ist sie dabei, den steilen Anstieg vom März zu verdauen – eine gute Gelegenheit also, um sich jetzt einige Stücke ins Depot zu legen.

Empfehlung: Kaufen
Kurs am 25. April: 23 Euro
Stoppkurs: 19,50 Euro

Gruss vom Strolch

chinaman - Freitag, 18. Mai 2001 - 09:10
17.05.2001
Vossloh interessant
Wirtschaftswoche


Die Analysten der Wirtschaftswoche halten die Vossloh-Aktie (WKN 766710) weiter für interessant.

Der Vorstand erwarte für 2001 ein Umsatzplus von 15 Prozent auf 990 Millionen Euro und eine Gewinnsteigerung von 22 Prozent.
Auch beim aktuellen Kurs von rund 24 Euro liege das KGV für 2001 erst bei rund neun, für 2002 sogar unter acht. Damit sei die Aktie noch immer günstig bewertet und habe nach Beendigung der derzeitigen Konsolidierungsphase weiteres Potenzial nach oben.

Investierte Anleger sollten ihre Kursgewinne bis dahin aber mit einem Stopp-loss bei etwa 21 Euro absichern, so Wirtschaftswoche.

chinaman - Freitag, 14. Dezember 2001 - 15:26
Ad hoc: Vossloh AG

Vossloh plant für 2002 deutliche Steigerung von EBIT und Jahresüberschuss Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. Vossloh plant für 2002 deutliche Steigerung von EBIT und Jahresüberschuss Der Vossloh-Konzern sieht dem Geschäftsjahr 2002 optimistisch entgegen. Auch wenn aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen nur ein Umsatzwachstum von 1,7 % auf 914,2 Mio. Euro erwartet wird, dürfte das EBIT um mehr als 22 % auf 73,7 Mio. Euro steigen. Beim Konzernüberschuss rechnet Vossloh sogar mit einer Steigerung um knapp 50 % auf 25,0 Mio. Euro. Aufgrund der Unsicherheiten bezüglich der konjunkturellen Entwicklung und der Abrechnung verschiedener Projekte in der Sparte Eisenbahn & Verkehr sieht der Vorstand ein Chancen-, aber auch ein Risikopotenzial, das er auf rund 5 Mio. Euro beziffert. Im laufenden Geschäftsjahr 2001 wird der Konzernumsatz bei 899,2 Mio. Euro und damit etwa 5 % über dem Vorjahr (854,4 Mio. Euro) liegen. Vor allem aufgrund der rezessionsbedingt stark rückläufigen Ergebnisentwicklung in der Sparte Lichttechnik wird das EBIT von 77,9 Mio. Euro im Vorjahr auf voraussichtlich 60,1 Mio. Euro zurückgehen. Der Konzernüberschuss wird in 2001 bei 17,0 Mio. Euro liegen. Im vergangenen Jahr hatte er sich auf 27,8 Mio. Euro belaufen. Werdohl, den 14. Dezember 2001 Vossloh AG Der Vorstand Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 14.12.2001 WKN: 766 710; ISIN: DE0007667107; Index: MDAX Notiert: Amtlicher Handel in Frankfurt und Düsseldorf; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart



14.12. - 11:16 Uhr

stw - Donnerstag, 30. Januar 2003 - 09:42
Ein Lichtblick an diesem trüben Tag:

:-) stw

Vossloh-Lokgeschäft startet über Plan ins neue Jahr

Im Januar 2003 Aufträge über mehr als 70 Mio. Euro

Das Lokomotivgeschäft des Vossloh-Konzerns ist deutlich besser in das neue Jahr gestartet als geplant. Allein im Januar 2003 erzielte die Vossloh Schienenfahrzeugtechnik GmbH (Kiel) einen Auftragsein-gang von über 40 neuen Loks im Gesamtwert von mehr als 70 Millio-nen Euro. Dazu zählte auch eine Order der DB AG, die erstmals seit 1976 wieder neue Dieselloks beschafft. "Die Hälfte dieser Aufträge war nicht geplant", betonte der Vorstandsvorsitzende der Vossloh AG, Burkhard Schuchmann, heute anlässlich der Übergabe von zwei neuen Leasing- Loks der Baureihe G 1700 an die Connex Verkehrs GmbH.

Nachdem die Vossloh Schienenfahrzeugtechnik GmbH (VSFT) im Geschäftsjahr 1999 rund 57 Millionen Euro umgesetzt hatte, stiegen die Erlöse in 2002 auf etwa 172 Millionen Euro. Die Planung für das Jahr 2003 sieht eine Umsatzsteigerung auf gut 200 Millionen Euro vor. "Für die Jahre 2004 und 2005 rechnen wir mit einem moderaten Umsatzwachs-tum im jeweils einstelligen Prozentbereich, jedoch mit einer drastisch steigenden EBIT-Entwicklung", prognostizierte Schuchmann.

Er verwies darauf, dass sich die VSFT in den vergangenen Jahren zum führenden europäischen Diesellokbauer entwickelt habe. Diese Posi-tion soll u.a. durch die Entwicklung einer großen Lok mit 3000 kW ausgebaut werden, die auch für den Personenverkehr geeignet ist.

Vossloh AG Vorstand

stw - Dienstag, 27. Mai 2003 - 09:23
Kaum zu glauben: eine Firma, die ihre Planzhalen erhöht !!!

:-) stw

Vossloh: Prognose für Umsatz und Ergebnis in 2003 erhöht

Aufgrund des erfreulichen Geschäftsverlaufs in den ersten vier Monaten rechnet der Vossloh-Konzern mit einem höheren Umsatz und Ergebnis für 2003 als bislang prognostiziert. So soll der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr (744,5 Millionen Euro) um fast 20 Prozent auf annähernd 890 Millionen Euro (bislang erwartet: gut 870 Millionen Euro) gesteigert werden, das EBIT um rund 24 Prozent von 78,4 Millionen Euro auf gut 97 Millionen Euro (bislang erwartet: knapp 95 Millionen Euro). Der Konzernüberschuss, der bisher mit 52 Millionen Euro geplant war, sollte nunmehr mit rund 53,5 Millionen Euro das bereits hohe Niveau des Vorjahres übertreffen.

In den ersten vier Monaten erzielte der Konzern einen Umsatz in Höhe von 224,6 Millionen Euro und damit 16,8 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (192,3 Millionen Euro). Das EBIT war mit 34,5 Millionen Euro fast drei Mal so hoch wie der Vergleichswert des Vorjahres (12,0 Millionen Euro). Dieses Ergebnis enthält Netto-Erträge aus der am 2. Januar 2003 erfolgten Veräußerung des letzten Drittels der Anteile an der VAE AG in Höhe von 14,5 Millionen Euro. Bereinigt um diesen Einfluss ergibt sich eine EBIT-Steigerung um 8,0 Millionen Euro oder 66,6 Prozent auf 20,0 Millionen Euro. Der Konzernüberschuss erreichte in den ersten vier Monaten 23,6 Millionen Euro gegenüber 4,5 Millionen Euro im Vorjahr. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie in Höhe von 1,71 Euro gegenüber 0,33 Euro im Vorjahreszeitraum.

stw - Dienstag, 29. Juli 2003 - 18:44
Klasse Zahlen von Vossloh, hat sich von Euch mit denen schonmal jemand näher beschäftigt in den letzten Monaten ?

:-) stw

Vossloh: Deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung im 1. Halbjahr 2003

Der Vossloh-Konzern hat im 1. Halbjahr 2003 einen Umsatz von 367,6 Millionen Euro erzielt und damit den vergleichbaren Vorjahresumsatz (305,0 Millionen Euro) um 21 Prozent übertroffen. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) lag bei 49,4 Millionen Euro. Damit hat sich das EBIT gegenüber dem Vorjahreswert (22,2 Millionen Euro) mehr als verdoppelt. Die EBIT-Marge stieg von 7,3 Prozent auf nunmehr 13,4 Prozent. Das EBIT des 1. Halbjahres 2003 enthält Erträge aus der am 2. Januar 2003 erfolgten Veräußerung des letzten Drittels des VAE-Anteils in Höhe von netto 14,5 Millionen Euro. Bereinigt um diesen Einfluss ergibt sich eine Steigerung des EBIT um 12,7 Millionen Euro auf 34,9 Millionen Euro. Die bereinigte EBIT-Marge beträgt 9,5 Prozent. Der Konzernüberschuss im 1. Halbjahr 2003 hat sich mit 31,3 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum (13,1 Millionen Euro) mehr als verdoppelt. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 2,24 Euro gegenüber 0,96 Euro im 1. Halbjahr 2002. Während der Konzernüberschuss des laufenden Jahres die steuerfrei realisierten Erträge aus der VAE-Veräußerung von netto 14,5 Millionen Euro berücksichtigt, beinhaltete der Konzernüberschuss des 1. Halbjahres 2002 Erlöse und Belastungen aus der Veräußerung der Sparte Lichttechnik von 5,9 Millionen Euro. Ohne Berücksichtigung der Sondereinflüsse stieg der Konzernüberschuss um 133 Prozent. Aufgrund des Geschäftsverlaufs in den ersten sechs Monaten bekräftigt der Vorstand die im Mai 2003 erhöhte Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr. Für den Konzernumsatz war die Erwartung von gut 870 Millionen Euro auf 890 Millionen Euro angehoben worden. Das für 2003 in Aussicht gestellte EBIT sollte von 95 Millionen Euro auf 97 Millionen Euro gesteigert werden können. Die EBIT-Marge soll somit von 10,5 Prozent auf 10,9 Prozent steigen. Der bislang mit 52 Millionen Euro geplante Konzernüberschuss soll mit 53,5 Millionen Euro das bereits hohe Vorjahresniveau (52,4 Millionen Euro) noch übertreffen. Für den ROCE wird eine Steigerung von 13,3 Prozent auf 15 Prozent erwartet.

joscha - Mittwoch, 10. Dezember 2003 - 16:39
Die Fokossierung auf die Verkehrstechnik scheint der richtige Schritt gewesen zu sein.
:-) joscha

Vossloh: Markante Verbesserung im operativen Geschäft

Im Jahresverlauf erhöhte Prognosen leicht übertroffen / Positiver Ausblick auf 2004


Der Vossloh-Konzern blickt erneut auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, das am 31. Dezember 2003 endet. Der Umsatz dürfte sich laut Hochrechnung auf 892,1 Mio. Euro belaufen und damit die im 2. Quartal 2003 auf 890 Mio. Euro bereits nach oben korrigierte Prognose noch leicht übertreffen. Der Vorjahresumsatz lag bei 744,5 Mio. Euro. Damit wird die Umsatzsteigerung knapp 20 % betragen.

Vossloh hatte sich im Jahr 2002 durch zahlreiche Transaktionen auf die Verkehrstechnik fokussiert. Von dem diesjährigen Umsatzzuwachs um 147,6 Mio. Euro entfallen mehr als 36 Mio. Euro auf die neu erworbenen Unternehmen, die insgesamt mit 447,0 Mio. Euro gut die Hälfte des Konzernumsatzes erwirtschaften. Das danach verbleibende Wachstum von rund 111 Mio. Euro in 2003 hat allein das „Stammgeschäft alt“ von Vossloh erzielt. Nach Umsatzerlösen von 333,6 Mio. Euro in 2002 wird es in diesem Jahr um 33,4 % auf 445,1 Mio. Euro wachsen.

Das Betriebsergebnis 2003 dürfte weit überproportional um 65 % von 49,7 Mio. Euro auf 82,0 Mio. Euro steigen. Dieser Ergebniszuwachs von 32,3 Mio. Euro ist zu etwa 10 Mio. Euro auf den gestiegenen Umsatz zurückzuführen. Rund 22 Mio. Euro resultieren dagegen aus deutlichen Produktivitätssteigerungen und einem verbesserten Produkt-Mix.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird sich in diesem Jahr voraussichtlich auf 97,7 Mio. Euro belaufen. Nach zunächst 94,5 Mio. Euro hatte der Konzern die Planung auf 97,0 Mio. Euro erhöht. Damit dürfte das EBIT gegenüber dem Vorjahr (78,4 Mio. Euro) um knapp 25 % steigen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im Vorjahres-EBIT ein sonstiges Ergebnis (im Wesentlichen aus dem Verkauf des rund 45 % hohen Anteils an dem österreichischen Weichenbauer VAE) von 26,2 Mio. Euro enthalten war. In diesem Jahr sind es nur noch 14,7 Mio. Euro.

Der Konzernüberschuss wird das hohe Niveau des Vorjahres von 52,4 Mio. Euro noch übertreffen. Er sollte in diesem Jahr bei 53,7 Mio. Euro liegen. Dabei betrug die Steuerquote in 2002 lediglich 12,3 %, während sie in diesem Jahr bereits wieder 31,8 % erreichen wird. Darüber hinaus trugen in 2002 durch den Verkauf der Lichttechnik-Sparte weitere 3,9 Mio. Euro zum Nachsteuerergebnis bei. Die Verringerung der Ergebnisanteile Konzernfremder (insbesondere VAE betreffend) von 7,3 Mio. Euro in 2002 auf 1,4 Mio. Euro in diesem Jahr führt hingegen zu einer Erhöhung des Konzernüberschusses in 2003.

Der gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Mio. Euro höhere Konzernüberschuss von 53,7 Mio. Euro führt allerdings wegen der höheren Anzahl dividendenberechtigter Aktien zu einem von 3,85 Euro leicht auf 3,70 Euro verminderten Ergebnis je Aktie.

Für den ROCE erwartet Vossloh eine Steigerung auf 15,6 % nach 13,3 % im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote sollte deutlich von 25,2 % in 2002 auf nunmehr 32,5 % klettern. Durch den erwarteten Anstieg des Eigenkapitals von 238,6 Mio. Euro auf 296,7 Mio. Euro und einer gleichzeitigen Verringerung der Nettofinanzschulden von 227,0 Mio. Euro auf 215,8 Mio. Euro wird sich das Net Gearing von 95,1 % auf 72,7 % deutlich verbessern.

Die Eigenkapitalrendite vor Steuern dürfte von 26,7 % auf 27,2 % steigen.

Für das Jahr 2004 rechnet Vossloh mit einer Steigerung des Umsatzes um etwa 8 % auf gut 963 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis soll um 27 % zulegen, nachdem es sich bereits in 2003 um 65 % erhöhen dürfte. Das EBIT soll trotz des Wegfalls der letzten Sondereffekte aus dem VAE-Verkauf noch um knapp 9 % auf 106,3 Mio. Euro zulegen. Die EBIT-Marge sollte in 2004 wieder bei 11 % liegen. Beim Konzernüberschuss rechnet Vossloh mit einem Zuwachs um 6 % auf 56,9 Mio. Euro, und das trotz des Anstiegs der Konzernsteuerquote auf rund 37,5 %. Das Ergebnis je dividendenberechtigter Aktie sollte sich nach 3,70 Euro in diesem Jahr auf 3,90 Euro in 2004 entwickeln.

Auch bei den weiteren Eckdaten geht Vossloh ausnahmslos von einer positiven Entwicklung aus. So soll sich der ROCE von 15,6 % auf 15,9 % erhöhen, die Eigenkapitalquote von 32,5 % auf 34,5 %. Bei den Nettofinanzschulden ist ein Rückgang von 215,8 Mio. Euro auf 214,3 Mio. Euro geplant, beim Net Gearing eine weitere deutliche Reduzierung von 72,7 % auf 63,6 %.

Vossloh rechnet für 2004 mit einer durchschnittlichen Beschäftigtenzahl von 4.590 nach 4.408 in diesem Jahr. Die Erhöhung verteilt sich auf alle Geschäftsbereiche.

Der Vorsitzende des Vorstands der Vossloh AG, Burkhard Schuchmann, machte vor der Presse in Frankfurt a.M. deutlich, dass die seit Jahren anhaltende Wachstumsstory Vossloh nach wie vor in Takt sei und die nächsten Kapitel geschrieben werden könnten. „Dabei werden wir auch unser wiederholt kommuniziertes Ziel nicht aus den Augen verlieren, die Weichen auf einen Jahresumsatz von 2 Mrd. Euro zu stellen“, betonte er. Die Schritte zu diesem Ziel seien mehr als nur angedacht. Schuchmann: „Ich rechne fest damit, dass wir nach dem jetzt zu Ende gehenden Jahr der erfolgreichen Integration unserer im vergangenen Jahr erworbenen Tochtergesellschaften und unserer markanten Verbesserung im operativen Geschäft im nächsten Jahr wieder mit dieser und jenen Akquisition den Konzern weiter stärken und nach vorne bringen werden.“

Werdohl/Frankfurt a.M., den 10. Dezember 2003

Für eventuelle Rückfragen:
Christiane Konrad, Vossloh AG, Tel. 02392/52249

evavision - Montag, 31. Oktober 2005 - 15:05
---------------frische Infos dazu
25. Oktober 2005 10:32
BLICKPUNKT/Vossloh erreicht die Prognosen nicht ganz
Die Aktien von Vossloh reagieren mit Abgaben auf die Bekanntgabe der Zahlen für das dritte Quartal. Nach Einschätzung eines Analysten reagierten die Investoren mit den Kursabschlägen auf das nicht vollständige Erreichen der Marktschätzungen auf der Ergebnisseite. Der Analyst spricht allerdings nur von einer "sehr kleinen Enttäuschung". Vossloh habe die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr bestätigt. Allerdings weist Jürgen Siebrecht von HSBC Trinkaus &
Burkhardt im Gespräch mit Dow Jones Newswires darauf hin, dass die Ziele für das Gesamtjahr etwas "aufgeweicht" worden seien.

Vossloh rechne nun mit einem Umsatz von "rund 1 Mrd EUR", während im Halbjahresbericht noch von Erlösen von 1,013 Mrd EUR die Rede gewesen sein. Ähnlich sehe die Lage beim EBIT wie auch beim angestrebten Jahresüberschuss aus. Der Bahnkonzern geht nun von einem EBIT von etwa 90 Mio EUR und einem Konzernüberschuss von rund 47 Mio EUR aus. Nach sechs Monaten war dagegen noch von einem EBIT von "gut 91 Mio EUR" und einem Jahresüberschuss von 47,4 Mio EUR die Rede gewesen. Da die Investoren bei Vossloh insbesondere auf den Ausblick achteten, sei die Reaktion des Marktes auf den Datenkranz nachvollziehbar, sagt Siebrecht. Wahrscheinlich hätten sich Verschiebungen von Projekten zum Halbjahr fortgesetzt. Es sei nun die Frage, inwieweit diese 2006 nachgeholt werden können.

-Von Manuel Priego Thimmel, Dow Jones Newswires

chinaman - Samstag, 9. September 2006 - 10:12
Handelsblatt Nr. 174 vom 08.09.06 Seite 14


Vossloh hält am Lok-Geschäft fest

Bahntechnik-Hersteller will vor allem die Internationalisierung vorantreiben

DÜSSELDORF. Mit einer klaren Ausrichtung auf die Kerngeschäfte Bahninfrastruktur und Komponenten für Schienenfahrzeuge macht sich der Verkehrstechnikkonzern Vossloh fit für die Zukunft.

"Wir werden die Internationalisierung in den Bereichen auch durch Zukäufe beschleunigt vorantreiben und uns auf profitables Wachstum konzentrieren", sagte der Vorstandschef des im M-Dax notierten Unternehmens, Gerhard Eschenröder, am Donnerstag in Düsseldorf. Dabei streben die Sauerländer weltweit führende Marktpositionen an.

Von dem Bereich Lokomotiven will sich Vossloh nicht trennen. Für einen Verkauf bestehe keine Notwendigkeit, unterstrich Eschenröder, der in den vergangenen Monaten angedeutet hatte, Vossloh könne sich aus der Fertigung von Diesellokomotiven verabschieden. Das Geschäft in den Werken Kiel und Valencia sei "sehr gut aufgestellt und nachhaltig profitabel". Allerdings suche der europäische Marktführer "strategische Partnerschaften", die laut Eschenröder vor allem bei den Zulieferern liegen könnten. Denn Vossloh hat beispielsweise keine eigene Motoren-Produktion.

Die Aussage sorgte bei Beobachtern in der Finanzwelt für Rätselraten. Prinzipiell kämen da eigentlich nur die großen Systemhäuser der Bahntechnik-Branche in Betracht, meinte Roland Koenen von der Lampe-Bank. Sich an Zulieferer anzulehnen, ergebe weniger Sinn. Eine Vertiefung der Wertschöpfungskette lasse sich kaum über strategische Partnerschaften herstellen.

Vossloh sei ein erfolgreiches Unternehmen gewesen und werde es auch künftig sein, betonte Eschenröder. Obwohl das Unternehmen in der Vergangenheit stark gewachsen sei, habe es beim operativen Ergebnis deutlich an Leistung verloren. "Wir möchten auch wieder steigende Dividenden haben", sagte Eschenröder. 2005 hatte Vossloh unverändert 1,30 Euro ausgeschüttet. Im laufenden Geschäftsjahr revidierte der Vorstand zwei Mal seine Geschäftsprognosen nach unten und brachte damit den Kurs zum Absturz. Am Donnerstag gehörte die Aktie mit rund 40 Euro aber zu den wenigen Gewinnern im M-Dax.

Als Wachstumsmarkt der Zukunft bezeichnete Eschenröder neben den USA vor allem die asiatischen Märkte wie China. Außerhalb Europas will Vossloh schon in zwei Jahren von derzeit zehn Prozent auf einen Umsatzanteil von 30 Prozent kommen. In China setzt Vossloh auf Infrastrukturprojekte im Zusammenhang der Olympiade 2008. Dabei gehe es unter anderem um einen Auftrag, der jährlich einen dreistelligen Millionenbetrag an Erlösen einspielen könnte. Eine Voraussetzung für den Zuschlag sei der Aufbau einer eigenen Produktionsstätte. So könne man mittelfristig den Markt mit eigenen Produkten vor Ort bedienen.ek/dpa

Krummheuer, E.



08. September 2006

prof - Montag, 27. November 2006 - 10:48
Kauf 140 Stück zum nächsten Xetra-Kurs!
Hier stehen relativ schlechte Fundamentaldaten (Unternehmen hat recht häufig mit Gewinnwarnungen überrascht) einem schönen charttechnischen Ausbruch gegenüber.
Prof

chinaman - Dienstag, 28. November 2006 - 08:41
Dabei meint die Welt, die Charttechnik würde den Vossloh Kurs belasten ...


Gruß
Chinaman


Börse


Verlierer: Vossloh


Gewinnmitnahmen und Charttechnik belasten
Die Aktie des Verkehrstechnik-Konzerns setzte ihre kurzfristige Talfahrt am Montag nahtlos fort. In den vergangenen drei Tagen hat der MDax-Titel aufgrund von Gewinnmitnahmen insgesamt zehn Prozent an Wert verloren. "Heute kommt noch erschwerend hinzu, dass die Vossloh-Aktie bei 50 Euro eine Unterstützung nach unten durchbrochen hat", erklärte ein Händler. Seit Mitte Juli hatte das Papier rund 60 Prozent an Wert gewonnen.

DW

Artikel erschienen am 28.11.2006

prof - Mittwoch, 28. November 2007 - 12:40
Verkauf alle zum nächsten Xetra-Kurs!

Endlich ist der "Geburtstag" vorbei, ein Verkauf schon seit Wochen überfällig.

Ich sehe den schlechten Chart als den Vorboten negativer Meldungen. Da liegt irgendwo eine Leiche im Keller, wie man schon dem Führungswechsel entnehmen kann ...
Prof

chinaman - Freitag, 7. Dezember 2007 - 13:03
07.12.2007 - 10:56 Uhr


DJ Vossloh erwartet auch für 2008 höhere Dividende


DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Vossloh AG geht auf für das kommende Jahr von einer höheren Dividende aus. Der Vorstandsvorsitzende des Bahnzulieferers, Werner Andree, sagte am Freitag in einer Telefonkonferenz, er könne sich eine weitere Vergrößerung der Zahlung an die Aktionäre gut vorstellen.

Im Jahr 2008 sei ja mit einer substanziellen Steigerung beim Ergebnis je Aktie zu rechnen, und üblicherweise schütte Vossloh ein Drittel des Gewinns an die Anleger aus. Für das Jahr 2007 will der MDAX-Konzern aus dem sauerländischen Werdohl eine um 0,40 EUR höhere Dividende von 1,70 EUR zahlen.

DJG/stm/brb

END) Dow Jones Newswires

levdul1 - Mittwoch, 9. Juli 2014 - 13:38
Der Kurs von Vossloh kommt seit Jahren nicht von der Stelle. Obwohl die Umsatzentwicklung langfristig nach oben zeigt, geht die Gewinnentwicklung in die Knie.

Ist der Margentrend in diesem Wirtschaftsbereich permanent ? Ich dachte, daß in Infrastruktur und Eisenbahnen im Besonderen wieder investiert wird ?

al_sting - Mittwoch, 9. Juli 2014 - 18:32
Das hat Vossloh leider selbst verbockt: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/gewinnwarnung-vossloh-schockt-seine-aktionaere-13013840.html

al_sting - Freitag, 12. September 2014 - 13:42
Eine lesenswerte Analyse, die auf einen Turn-Around von Vossloh setzt, aber erst bei einem weiteren Kursrückgang um etwa 20% auf 42€ (Charttechnik offeriert ja den freien Fall) einsteigen würde: http://valueandopportunity.com/2014/09/11/vossloh-de0007667107-another-potentially-interesting-fallen-angel-with-an-activist-angle/

stw - Montag, 15. September 2014 - 08:20
Ja. Wirklich lesenswert! Ich denke auch, dass es nicht unbedingt Vossloh sein muss zu diesen Kursen. Da eilt es nicht mit einem möglichen Einstieg.

:-) stw

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