Diskussionsforum der stw-boerse: Deutsche Nebenwerte: ATOSS Software
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stw - Dienstag, 28. September 2004 - 16:07
und was passiert, wenn im Fruehjahr die Haltefrist fuer die Altaktionaere auslaeuft?

Das ist die grosse Unbekannte, da gebe ich Dir recht. Wenn der großaktionär verkaufen will, dann sollte er aber m.E. lieber gleich auf eine freundliche Übernahme hinarbeiten. Der Preis dürfte dann wohl auch oberhalb des jetzigen Kurses liegen.

:-) stw

stw - Dienstag, 26. Oktober 2004 - 13:39
Befriedigende Zahlen zum Q3 bei Atoss. Mich wundert etwas, dass man die Mannschaft im abgelaufenen Quartal um immerhin 9 Mitarbeiter aufgestockt hat. Könnte ein Zeichen sein, dass man es ernst meint mit der angekündigten Wachstumsstrategie. Ob der Markt da mitspielt ist eine andere Sache. ICh bin jedenfalls skeptisch, ob es klug ist, in den Markt für KMU zu gehen mit den Atoss-Softwarelösungen.

:-) stw

ATOSS Software AG: Stabile Umsätze in Q3 bei steigendem Neukundengeschäft

ATOSS Software AG: Stabile Umsätze in Q3 bei steigendem Neukundengeschäft
München, 22.10.2004 - Die ATOSS Software AG, Spezialist für Softwarelösungen
rund um den intelligenten Personaleinsatz, konnte im dritten Quartal den
Abstand zum Vorjahr wie erwartet weiter verringern. Der Umsatz betrug 5,5 Mio.
Euro im Vergleich zu 5,6 Mio. Euro im dritten Quartal 2003. Für den Zeitraum
Januar bis September 2004 insgesamt belief sich der Umsatz auf 16,3 Mio. Euro.
Damit lagen die Gesamtumsätze zum 30.09.04 nur noch 6% unter dem
Vorjahresniveau, während die Differenz zum 30.06.04 noch 9% betrug.
Unverändert zeichnet sich ATOSS hierbei durch einen positiven Cash Flow und
eine hohe Liquidität aus. So belief sich der Cash Flow per 30.09.04 auf rund
2,4 Mio. Euro (Vj. 3,6) und die liquiden Mittel (Finanzmittelfonds) erreichten
trotz der zwischenzeitlich erfolgten hohen Ausschüttungen von 11,5 Mio. Euro
fast 28 Mio. Euro (Vj. 38,0). Das operative Ergebnis (EBIT) zeigte sich mit
0,4 Mio. Euro (Vj. 0,6) stabil.

Geschäftsbereich Software hat sich am besten entwickelt
Der Geschäftsbereich Software konnte im dritten Quartal einen leichten
Umsatzanstieg von 3,0 auf 3,1 Mio. Euro gegenüber dem Vergleichszeitraum des
Vorjahres erzielen. Hierzu hat die Softwarewartung mit Umsätzen von 1,9 Mio.
Euro (Vj. 1,8) wesentlich beigetragen. Die Softwarelizenzumsätze entwickelten
sich mit 1,2 Mio. Euro auf Vorjahresniveau.
Der Geschäftsbereich Beratung blieb mit einem Quartalsumsatz von 1,4 Mio. Euro
leicht hinter dem Vergleichswert des Vorjahres (Vj. 1,5). Die Hardwareumsätze
beliefen sich auf 0,7 Mio. Euro (Vj. 0,8), sonstige Umsätze betrugen 0,3 Mio.
Euro (Vj. 0,3).

Operatives Ergebnis unter Vorjahr, aber EBIT-Marge bei soliden 7%
Das operative Ergebnis (EBIT) blieb im dritten Quartal erwartungsgemäß mit
0,4 Mio. Euro hinter dem Vorjahresquartal (0,6 Mio. Euro) und betrug für den
Neunmonatszeitraum 1,0 Mio. Euro (Vj. 1,7). Die EBIT Marge stabilisierte sich
im dritten Quartal bei soliden 8% (Vj. 10%). Das um Kosten des
Mitarbeiterbeteiligungsprogramms aus Wandelschuldverschrei-bungen bereinigte
Ergebnis (EBITCB) belief sich auf 0,5 Mio. Euro (Vj. 0,6) und für den
Neunmonatszeitraum auf 1,2 Mio. Euro (Vj. 1,7).
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug im dritten Quartal 2004 0,6 Mio. Euro (Vj.
0,8) und das Periodenergebnis nach Steuern (Net Income) 0,2 Mio. Euro
(Vj. 0,4).

Bilanzkennzahlen unverändert sehr solide
Bereinigt um Effekte aus den Sonderausschüttungen von jeweils 1,50 Euro je
Aktie am 30.12.2003 und am 23.04.2004 und damit einem Gesamtvolumen von 11,5
Mio. Euro hat sich die Liquidität (Finanzmittelfonds) im direkten Vergleich
der Stichtage zum 30.09. bereits wieder auf nunmehr fast 28 Mio. Euro erhöht.

Die liquiditätsgenerierende Kraft von ATOSS beruht hierbei ganz wesentlich auf
einem gegenüber Vorjahr zwar verringerten, aber immer noch sehr hohen
positiven Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 2,4 Mio. Euro per
30.09.04. Dies sowie die kontinuierlich hohe Eigenkapitalquote von 81% (Vj.
72%) zeichnen die äußerst robuste Finanzlage der Gesellschaft aus.

Die Wachstumsstrategie beginnt zu greifen
ATOSS hatte 2003 sehr erfolgreich eine mehrjährige Phase einer
kontinuierlichen und erheblichen Stärkung der Ertragskraft abgeschlossen und
soll nun durch die Umsetzung der zu Beginn des Jahres angekündigten
Wachstumsstrategie in eine Phase mit deutlichen Wachstumsraten insbesondere
im Softwarelizenzgeschäft geführt werden.

Die Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten zeigte hierbei mit Blick
auf die angekündigte Fokussierung auf den Markt für kleine und
mittelständische Unternehmen einen positiven Trend. So ist die Anzahl der
Neukunden insgesamt gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich gestiegen. Der
Neukundenanteil am Softwarelizenzgeschäft betrug zum 30.09. auf Basis der
Auftragseingänge 61% gegenüber 52% im Vorjahr. Aus Sicht der Gesellschaft ist
somit ein Teil der zu Beginn des Jahres angekündigten Wachstumsstrategie,
nämlich die Positionierung der Lösungen der Gesellschaft als Full Range
Angebot mit besonderer Adressierung der kleineren und mittelständischen
Unternehmen, aufgegangen. In diesem Bereich geht die Gesellschaft davon aus,
Marktanteile hinzugewonnnen zu haben, und beabsichtigt diese Strategie
konsequent fortzusetzen.

Die weiteren Teile der zu Beginn des Jahres angekündigten Wachstumsstrategie,
insbesondere die stärkere Verzahnung von Softwarelösungen mit dem
Beratungsangebot der Gesellschaft, werden bis zum Jahresende umgesetzt, jedoch
erwartungsgemäß erst im kommenden Jahr positive Effekte erzielen. Für das
laufende vierte Quartal 2004 werden vor diesem Hintergrund Umsätze in einer
Bandbreite von 5,3 bis 5,7 Mio. Euro mit einer entsprechenden
Ergebnisentwicklung erwartet.

Quartalsübersicht

Q3/04 Q2/04 Q1/04 Q4/03 Q3/03 Q2/03 Q1/03
Umsatz 5.489 5.607 5.172 6.014 5.595 6.009 5.788

Software 3.134 3.381 2.884 3.409 3.009 3.321 3.076
hiervon Softwarelizenzen 1.187 1.444 1.030 1.562 1.166 1.471 1.296
hiervon Softwarewartung 1.947 1.937 1.854 1.847 1.843 1.850 1.780
Beratung 1.388 1.530 1.368 1.667 1.512 1.748 1.747
hiervon Professional 1.125 1.143 1.130 1.300 1.154 1.254 1.221
Services (1)
hiervon hiervon Consulting 263 387 238 367 358 494 526
Hardware 715 513 767 618 768 561 746
Sonstiges 253 184 153 320 306 380 219

EBITDA 559 751 301 860 813 1.065 547
EBITCB (2) 520 515 118 629 601 804 272
EBIT 434 450 85 609 581 804 272
EBIT- Marge in % 8% 8% 2% 10% 10% 13% 5%
EBT 580 422 356 903 790 1.027 317
Net Income 237 238 207 513 396 739 152
Cash Flow (3) 493 -20 1.924 -75 2.454 -136 1.261
Finanzmittelfonds (4 / 5) 27.911 27.669 33.574 31.855 37.999 35.320 35.408
EPS (in Euro) 0,06 0,06 0,05 0,13 0,10 0,19 0,04
Mitarbeiter (6) 183 174 176 173 177 172 16
(1): vormals IT-Service (2): EBIT vor Kosten des
Mitarbeiterbeteiligungsprogramms aus Convertible Bonds
(Wandelschuldverschreibungen) (**): Anpassung der Vorjahreswerte aufgrund
einer Umgliederung im Schema zur Ermittlung des Cashflow (4): Zahlungsmittel
und Wertpapiere des Umlaufvermögens, vormals Liquidität (5): Ausschüttungen
von jeweils 1,50 EUR je Aktie am 30.12.2003 und am 23.04.3004 (6): zum
Quartalsende

stw - Donnerstag, 28. Oktober 2004 - 14:51
Der Markt sieht die Entwicklung offenbar recht positiv, jedenfalls steigt die Aktie bei wieder vernünftigen Umsätzen.

:-) stw

ATOSS hat im dritten Quartal weniger verdient als im Vorjahr. Bei einem leichten Umsatzrückgang von 5,6 auf 5,5 Millionen Euro, sank der Nettogewinn von 396000 auf 237000 Euro. Ein Grund hierfür ist das laufende Restrukturierungsprogramm: Durch eine engere Verzahnung der Sparten Software und Consulting will Vorstand Christoph Leiber Synergiepotentiale heben, die sich im kommenden Jahr positiv auf die Ertragssituation auswirken sollen. Zudem belastet die frühzeitige Umstellung auf die internationalen Rechnungslegungsvorschriften IFRS. Da die Aufwendungen für das Mitarbeiterbeteiligungsprogramm nach dem neuen Standard steuerliche Nachteile nach sich ziehen, werden sie den Gewinn je Aktie 2004 um rund elf Cent schmälern. Cashwirksam ist das aber nicht: Die liquiden Mittel von derzeit 27,9 Millionen Euro sollen bis Jahresende weiter zulegen. Der Börsenwert (33,4 Millionen Euro) ist kaum höher als die Cash-Position.

Die Analysten von SES Research bewerten in ihrer Studie vom 25. Oktober die Aktie der deutschen ATOSS Software AG unverändert mit "Outperformer". Der faire Wert liegt bei 12 Euro.
ATOSS habe die Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Der Umsatz betrage 5,49 Mio. Euro und das EBIT 0,43 Mio. Euro. Die Gesellschaft habe die Analystenerwartungen bezüglich Umsatz und EBIT übertroffen. Die Analysten werden nach Vorlage des kompletten Berichts die Ergebnisschätzungen anpassen. Sie rechnen mit einem EPS in der Range 0,23 - 0,25 Euro (nach Berücksichtigung der Effekte aus Wandelschuldverschreibung). Ohne diese Effekte läge das EPS bei 0,34 - 0,36 Euro.

In dem DCF-Modell der Analysten sei die Verwässerung aus dem Aktienoptionsprogramm bereits berücksichtigt worden und auf EBIT-Basis werden sie ihre Prognosen leicht anheben, da das EBIT im dritten Quartal deutlich über den Erwartungen der Analysten gelegen habe.

stw - Freitag, 26. November 2004 - 17:10
Ich habe mich nun doch zum Ausstieg und Realisierung eines kleinen Verlustes entschieden. Mir gefällt die neue Strategie mit dem Zielmarkt der kleinen und mittleren Unternehmen nicht. Daher gucke ich mir die nächsten Quartale lieber von der Seitenlinie aus an.

Verkauf im stw-Musterdepot zu 9,70 EUR

:-) stw

stw - Mittwoch, 8. Juni 2005 - 09:46
Da habe ich mit meinem Ausstieg wohl ein richtiges Näschen gehabt. Das ist wohl eine deftige Gewinnwarnung...

:-) stw

ATOSS Software AG: Prognoseanpassung

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


Für das laufende zweite Quartal 2005 erwartet der Vorstand der ATOSS Software AG, dass sich Umsätze leicht unter dem Niveau des ersten Quartals mit entsprechender Ergebnisauswirkung einstellen werden. Damit ist aus heutiger Sicht davon auszugehen, dass ATOSS auch im ersten Halbjahr 2005 insgesamt die Werte des Vergleichszeitraums aus 2004 unterschreiten wird.

Die positive Entwicklung des ersten Quartals beim Auftragseingang für Softwarelizenzen hat sich nicht fortgesetzt und die Erwartung, im zweiten Quartal einen ersten Großauftrag aus der Vertriebspipeline gewinnen zu können, hat sich nicht erfüllt. Aus diesem Anlass hat der Vorstand von ATOSS heute die Prognose zum weiteren Geschäftsverlauf angepasst.

ATOSS hatte bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass das bisher geplante Umsatz- und Ergebniswachstum im Jahr 2005 insgesamt davon abhängt, dass es gelingt, aus der deutlichen Zunahme an qualifizierten Kontakten heraus größere Einzelaufträge umsatzwirksam zu generieren. Doch selbst bei erfolgreicher Gewinnung von Großaufträgen im weiteren Jahresverlauf werden diese nur teilweise noch in 2005 umsatz- und ergebniswirksam.

Der Vorstand wird auf Grund der aktuellen Entwicklung die Adressierung von Großkunden weiter forcieren und behält sich diesbezüglich vor, gezielte Investitionen zur Stärkung des Vertriebs durchzuführen.

Vor dem Hintergrund der verringerten Umsatzerwartungen und möglicher weiterer Investitionen rechnet der Vorstand nicht mehr damit, im laufenden Geschäftsjahr Umsatz und Ergebnis zu steigern. Es wird vielmehr eine Herausforderung darstellen, das Umsatz- und Ergebnisniveau des Vorjahres einzustellen. Hierbei erwartet der Vorstand jedoch ein positives Ergebnis ohne Berücksichtigung möglicher weiterer Investitionen.

Kontakt: ATOSS Software AG Christof Leiber / Vorstand Am Moosfeld 3, D-81829 München Tel.: +49 (0) 89 4 27 71 - 0 Fax: +49 (0) 89 4 27 71 - 100 investor.relations@atoss.com

mandarina - Donnerstag, 9. Juni 2005 - 14:23
Haben wir Glück gehabt .. (bin auch schon länger raus )

Wenn man sich den (pos) HV Bericht durchließt, bei GSC ...und dann diese Meldung .. stimmt da was nicht , bzw. kommt da m.E. noch mehr hinterher .

Cashniveau..also Kurse von 7,30 halte ich für möglich ... wenn Atoss richtig rot werden sogar weniger ..

Gruss Mandarina

stw - Mittwoch, 25. Januar 2006 - 09:52
Der Vorstand weiss also nichts besseres mit dem Cash anzufangen als es in die (eigenen) Taschen auszuschütten. Das ist zwar einerseuts ein Armutszeugnis, aber andererseits für die freien Aktionäre immer noch besser als wenn das Geld für zu teure Akquisitionen verpulvert worden wäre.

:-) stw

Frankfurt – Die Atoss Software AG hatte lange Zeit ein Luxusproblem. Dieses Luxusproblem bestand in einer enorm hohen Eigenkapitalausstattung, die Eigenkapitalquote lag bei 83,5 Prozent. Allerdings macht es für ein Softwareunternehmen wenig Sinn, hohe Cash-Bestände für die Anleger zu verwalten. So zog der Vorstand von Atoss heute die logische Konsequenz: Das Unternehmen kündigte eine hohe Sonderausschüttung an.

Das Münchner Softwarehaus hat sich auf IT-Lösungen rund um den effizienten Personaleinsatz und Prozessoptimierung auf die Fahnen geschrieben. Das Unternehmen entwickelt zusammen mit seinen Kunden Arbeitszeitmodelle, optimiert den Personaleinsatz und verbessert die Geschäftsprozesse. Atoss berät und setzt diese Lösungen um.

Wie Atoss heute bekannt gab, werden man der Hauptversammlung am 2. Mai 2006 eine Sonderausschüttung unter Verwendung der hierzu in den Bilanzgewinn eingestellten freien Kapitalrücklage in Höhe von 19,8 Mio. EUR vorschlagen. Die Höhe des insgesamt zur Gewinnverwendung ausgewiesenen Bilanzgewinns für das Jahr 2005 werde nach ersten vorläufigen Berechnungen nach Berücksichtigung von Gewinnvortrag, Gewinnrücklage und Jahresüberschuss rund 22 Mio. EUR betragen und damit eine Dividende je dividendenberechtigter Stückaktie von 5,50 EUR ermöglichen.

Der weitaus überwiegende Teil dieser Dividende werde aus dem steuerfreien Einlagenkonto gespeist und sei daher nach aktueller Kenntnis für Aktionäre, die mit weniger als ein Prozent am Grundkapital beteiligt sind, steuerfrei. Die vollständigen Hinweise zur steuerlichen Behandlung sollen im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am 17. März 2006 bekannt gegeben werden.

Befürchtungen, dass Atoss nach Ausschüttung der Sonderdividende nicht mehr über genügend Mittel verfüge, begegnete das Unternehmen heute mit dem Hinweis, dass die Eigenkapitalquote weiterhin komfortable 60 Prozent betragen werde. Außerdem würde das Unternehmen zum Jahresende hin Finanzmittelfonds von über 6 Mio. EUR aufweisen.

Zudem verfüge die Gesellschaft durch über einen deutlichen Cash Flow. Auch im abgelaufenen Jahr 2005 belief sich der operative Cash Flow der Gesellschaft trotz Aufwendungen für Forschung und Entwicklung nach vorläufigen Ermittlungen auf dem Niveau des Vorjahres (Vj. 1,6 Mio. EUR). Damit könnten die laufenden Investitionen in Forschung, Entwicklung und Marktzugang fortgeführt werden. Die Wachstumsperspektiven der Gesellschaft würden durch die Sonderausschüttung nicht tangiert, so der Vorstand.

Der Kurs von Atoss reagierte heute gebührend auf die Nachricht. Nach langen Monaten, in denen die Aktie kaum vom Fleck kam, schnellt sie heute um 26,5 Prozent nach oben. Damit setzt Atoss zudem den guten Nachrichtenfluss fort. Erst am 16. Januar hatte das Unternehmen über ein unerwartetes starkes viertes Quartal berichtet.

Durch ein erfreuliches Jahresendgeschäft konnte Atoss die Analystenschätzungen deutlich übertreffen. Für das vierte Quartal 2005 meldete die Gesellschaft 5,8 Mio. EUR Gesamtumsätze, die über dem Niveau des Vorjahres (Vj. 5,5 Mio. EUR) liegen. Entgegen der Umsatzschätzung der Analysten von 19,5 Mio. EUR erwartet die Gesellschaft einen Gesamtjahresumsatz für das abgelaufene Geschäftsjahr von rund 20,4 Mio. EUR (Vj. 21,8).

Aufgrund des positiven Jahresendgeschäfts hat Atoss zudem die EBIT-Erwartung der Analysten von - 0,4 Mio. EUR übertroffen und ein positives Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) erreicht, allerdings deutlich unter dem Vorjahreswert von 1,2 Mio. EUR. Einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2006 will das Unternehmen am 31. Januar 2006 vorlegen, gemeinsam mit detaillierten Zahlen zum Gesamtjahr 2005.

stw - Donnerstag, 27. Juli 2006 - 08:43
ATOSS scheint nun auf einem guten Weg zu sein.

:-) stw

Bestes Halbjahr in der Unternehmensgeschichte.

Erhebliche Steigerungen bei Umsatz, Ergebnis und Auftragseingang.

Ausblick sehr positiv, ATOSS steuert auf Rekordergebnis zu.

München, 26.07.2006 - Die ATOSS Software AG konnte im ersten Halbjahr 2006 ein spürbares Wachstum erzielen und berichtet gleichzeitig über erfreulich hohe Auftragseingänge und Auftragsbestände.

Nach vorläufigen Zahlen sind die Umsätze im ersten Halbjahr um 9% auf 10,4 Mio. EUR gestiegen, bereinigt um Erlöse rund um das zum 01.01.2006 veräußerte Produkt AENEIS um 13%. Noch deutlicher wird die Dynamik im direkten Quartalsvergleich (Q2). Hier stieg der Umsatz um 16% auf 5,3 Mio. EUR, bereinigt sogar um 21%.

Hierbei konnten die Ergebnisse und der Cash Flow erheblich verbessert werden. Der Vorstand erwartet mit Blick auf den hohen Anstieg beim Auftragseingang für Softwarelizenzen von rund 31% nun auch für das Geschäftsjahr insgesamt Rekordwerte.

Die hohen Investitionen der letzten Jahre in neue Technologien und Branchenlösungen, insbesondere für den Handel, entfalten mittlerweile spürbar eine positive Wirkung. Große Aufträge erstklassiger Neukunden wie von der T-Punkt Vertriebsgesellschaft, einer Tochter der Deutsche Telekom AG oder von der EDEKA-Gruppe unterstreichen die Leistungskraft der ATOSS-Lösungen. Weitere interessante Aufträge konnten von Max Bahr, K+L Ruppert und anderen Handelsunternehmen gewonnen werden, so dass ATOSS ihre bereits starke Position im Handel zunehmend ausbaut.

"Der Knoten ist im vierten Quartal 2005 geplatzt, seitdem freuen wir uns über eine spürbare Nachfrage nach unseren neuen Technologien. Die Dynamik zeigt sich ganz besonders mit Blick auf den hohen Auftragseingang und Auftragsbestand" so Andreas F.J. Obereder, Gründer und Vorstandsvorsitzender der ATOSS Software AG. "Unser Unternehmen hat sich in den letzten Quartalen erheblich verändert. ATOSS ist fokussierter und planbarer geworden. Insbesondere der hohe Auftragsbestand schafft Prognose- und Planungssicherheit. Wir sehen daher der weiteren Geschäftsentwicklung sehr zuversichtlich entgegen" so Obereder weiter.

Besonders starke Zuwächse bei Softwarelizenzen

Die positive Unternehmensentwicklung seit dem vierten Quartal 2005 hat sich fortgesetzt. Bei Umsätzen im abgelaufenen Quartal von insgesamt 5,3 Mio. EUR
(+16% gegenüber dem Vorjahr) konnten die Umsätze mit Softwarelizenzen um 32% auf 1,0 Mio. EUR gesteigert werden, mit Hardware setzte ATOSS mit 0,7 Mio. EUR sogar 95% mehr um.

Damit haben sich auch die Werte für das erste Halbjahr 2006 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres spürbar verbessert. Der Konzernumsatz nahm um 9% auf 10,4 Mio. EUR zu, wobei auch hier die Umsatzsteigerungen bei Softwarelizenzen (+14% auf 2,1 Mio. EUR), Hardware (plus 45% auf 1,3 Mio. EUR) und Beratung (+10% auf 2,7 Mio. EUR) herausragten.

Die Softwarelizenzumsätze sind - bereinigt um AENEIS - im zweiten Quartal sogar um 45% und im ersten Halbjahr um 24% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gestiegen.

Starke Ergebnisentwicklung

Das operative Ergebnis (EBIT) konnte im 1. Halbjahr 2006 gegenüber dem Vorjahr von -0,2 Mio. EUR auf 1,3 Mio. EUR deutlich gesteigert werden. Im 2. Quartal belief es sich auf 0,6 Mio. EUR gegenüber -0,1 Mio. EUR. Die entsprechende Umsatzmarge erreichte im 1. Halbjahr 12% (Vj. -2%) und im 2. Quartal 11% (Vj. -3%).

Bei der Betrachtung der Ergebnisse im zweiten Quartal muss berücksichtigt werden, dass sich im ersten Quartal 2006 in Folge der erfolgreichen Veräußerung des Softwareproduktes AENEIS ein außerordentlicher Ertrag in Höhe von 0,4 Mio. EUR ergeben hat. Somit hat sich das tatsächliche operative Ergebnis im zweiten Quartal 2006 auch gegenüber dem ersten Quartal erheblich verbessert.

Als Ergebnis pro Aktie wurden im ersten Halbjahr 2006 0,22 EUR nach -0,01 EUR im Vorjahr erzielt.

Starker Cash Flow, immer noch sehr hohe Liquidität

Die dynamische Geschäftsentwicklung schlug sich in einem spürbaren Anstieg des operativen Cash Flow nieder. Dieser erreichte im ersten Halbjahr 2,8 Mio. EUR gegenüber 0,4 Mio. EUR im Vorjahr. Hierbei hat sich die Liquidität in Folge der Ausschüttung in Höhe von 5,50 EUR je Aktie am 3. Mai nach einem entsprechenden Beschluss der Hauptversammlung verringert. ATOSS hatte bekanntlich die nicht betriebsnotwendige Liquidität an ihre Aktionäre ausgeschüttet, ist aber mit liquiden Mitteln von 9,1 Mio. EUR und einer Eigenkapitalquote von 55% (Vj. 85%) unverändert äußerst solide finanziert.

Auftragseingang +31%, Auftragsbestand für Software-Lizenzen mehr als verdoppelt

Die wachsende Dynamik zeigte sich im ersten Halbjahr insbesondere beim Auftragseingang für Softwarelizenzen. Dieser stieg gegenüber dem Vorjahr deutlich um 31% von 2,3 Mio. EUR auf 3,0 Mio. EUR und führte so zu einem deutlichen Anstieg von Projekten, die sich in Realisierung befinden. So konnte ATOSS auch beim Auftragsbestand zulegen, der sich zum 30. Juni mit 1,5 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahreswert von 0,7 Mio. EUR mehr als verdoppelt hat.

Rekordwerte für das Geschäftsjahr 2006 absehbar

Der Vorstand von ATOSS hat in diesem Jahr bereits zweimal die Ergebnisprognosen für das laufende Geschäftsjahr 2006 angehoben, zuletzt am 11. Mai anlässlich der Meldung zu neuen Großaufträgen aus dem Handel. Bislang geht das Münchner Softwareunternehmen von einer EBIT-Marge von zumindest 11% und einem operativen Ergebnis (EBIT) von mindestens 2,3 Mio. EUR (vorher 1,7 Mio. EUR) aus. Das Unternehmen hat hierbei seine als konservativ bekannte Prognosepolitik beibehalten.

Weitere Ergebnisverbesserungen können sich demnach bei einer Fortsetzung der erfreulichen Geschäftsentwicklung der letzten drei Quartale ergeben.

Nachdem ATOSS im ersten Halbjahr bereits ein operatives Ergebnis von 1,3 Mio. EUR bei einer Umsatzmarge von 12% erreicht hat, ist der Vorstand überzeugt, die Prognosen für das Geschäftsjahr 2006 in jedem Fall einhalten zu können und damit im laufenden Geschäftsjahr 2006 beim operativen Ergebnis die Werte des bisher besten Jahres in der Unternehmensgeschichte -
2003 - zu übertreffen.

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