Diskussionsforum der stw-boerse: Strategiediskussionen: Strategie Al Sting: Archivierte Beiträge bis 8. September 2015
al_sting - Donnerstag, 23. Juli 2015 - 17:40
strategisches Posting : Umso mehr freut mich das Feedback!

Lehre 1: Ich nähere mich auch schrittweise dieser Philosophie an.

Lehre 2: Ich dachte an Teilverkäufe ab 50% (L&S) bis 200% (DNO, abgelehnt), nicht bei 10-20%. :-)

Lehre 3: Natürlich, aber wie oben geschrieben hatte ich in den letzten 12 Monaten eine schlechte Hand damit. Daher will ich erst einmal etwas weniger ballen.

Lehre 4: Definitiv. Darum frage ich ihn ja gerade zu IVT Traffic nebenbei ein toller Chart. ;-) Aber nur bei ihm abschreiben wird auch langweilig.

Lehre 5: Dann definitiv, vielleicht auch früher. Wie stw in Banken und Versicherungen einzusteigen könnte dann auch funktionieren.

Lehre 6: Jepp, zumindest bei deutschsprachigen Werten. Auch darum frage ich Helmut ja gerade zu IVT Traffic, nebenbei ein toller Chart. ;-)

Ein Wikifolio von Helmut wäre nebenbei echt spannend.

xenon - Freitag, 24. Juli 2015 - 13:21
strategisches Posting: sehr gute Selbstreflexion

Lehre 2: so ein Buchgewinnverlust wie bei DNO sollte sich keinesfalls wiederholen - ich habe die letzten Tage lange überlegt, ob ich noch einmal zu diesem Thema etwas schreibe ... ich habe es mir verkniffen - er wird es selbst wissen - ob der (Teil-)Ausstieg bei der 55 oder der 200 Tage-Linie der Richtige gewesen wäre? - Prof. fragen - soviel Geld darf man nicht wieder aus der Hand geben (Trading-Erfolge und perfekt getimter Einstiegskurs hin und her!)
Ob man nun pro- oder antizyklisch zukauft, ist situativ zu entscheiden "stw" ist ein erfolgreicher Antizykliker (Stahlwerte ok, Gold- und Silberminen werden wir sehen), "prof" ein "spezieller" ("Dreiecksausbruch") Prozykliker mit definierter Verlustbegrenzung (StoppLoss mit festgelegten Einschränkungen - bitte das "Kleingedruckte" seiner Depotregeln lesen), Helmut ein erfolgreicher Perlentaucher, der auf SLs völlig pfeift.
Lehre 4: Ideen gibt es genug - allein in diesem Forum, man muss nicht mit "eigenen" Werten erfolgreich sein, manche Ideen kann man auch durch Zertis und Hebelpapiere (Faktor 2 - 4 oder Discount-Calls) veredeln
Lehre 5: gleiche Meinung wie prof. - solange die Zinsen unter bleiben (von dieser "Droge" kommen wir schwer wieder los) bleiben Aktien und angelehnte Derivate erste Wahl
Lehre 6: man muss nicht unbedingt in Aktien unterwegs sein - Bundfuture-Trades (Levdul hat da ein tolles Papier vorgestellt) und Rohstoffspekulationen (z.B. derzeit Kupfer short) können jedes Depot bereichern

Gruß
Xenon

al_sting - Sonntag, 26. Juli 2015 - 02:50
Hallo Xenon,
vielen Dank für dein Feedback!

Zu 2: Mein Ärger bei DNO bezieht sich eher darauf, nicht ausreichend Teilverkäufe gemacht zu haben, als auf die Ignoranz von Chartsignalen.
Bei Blackberry will ich es im Problemfall auch so halten: Mit der halben Position folge ich notfalls Prof (also SL6€), mit der anderen Hälfte will ich die Charts komplett ignorieren. Das wären dann aber nicht 30.000€ im Feuer, sondern deutlich weniger.

Zu 4: Genau, abschreiben ist keine Schande. Daher schreibe ich auch immer gerne, wo ich gerade abschreibe, denn ich schreibe auch nicht selten ab.

Zu 5: Ich gebe euch recht, sofern es zu keinem Schock der Märkte kommt. Bei einem Schock ist das Absturzpotential der Kurse auf dem aktuellen Niveau natürlich besonders hoch.
Allerdings ist der Schock zeitlich schwer bis gar nicht vorherzusehen. Ich lese gerade "Unter Bankern" - (Zu packend, um zu schlafen, Kritik wird nachgereicht). Eine kluge Prophezeiung wird dort wiedergegeben: Der nächste Crash wird von einem Softwarecrash ausgelöst, der das Finanzsystem lähmt. So ein Schock wäre nicht prognostizierbar, würde aber treffen.
Trotzdem bin ich von meiner Überlegung, auf Markttiming zu setzen und weitgehend auszusteigen, erst einmal abgekommen.

Zu 6: Darüber denke ich immer mal wieder nach, und ich entschließe mich immer wieder dagegen:
1. Die meisten Alternativen sind komplizierter und deshalb teurer. Die Komplexitätskosten und höheren Margen werden au uns umgelegt.
2. Die meisten Alternativen sind komplexer und deshalb schwerer zu verstehen. Ich tappe ja schon bei Aktien im mehr oder weniger dichten Nebel, darum rede ich auch gerne von Wetten. Je schlechter ich die Produkte verstehe, desto höher das Risiko auf Irrtümer.
3. Aktien als relativ standardisierte Produkte haben noch einen halbwegs hohen Kreis an Interessenten. Man kann Ideen abschreiben, sich mit Gleichgesinnten austauschen und damit lernen. Bei komplexeren Modellen finde ich entweder weniger "Mitstreiter" oder aber, so mein Eindruck in Boards, ich finde mehr kurzfristig orientierte Zocker, die vielleicht ein Gespür für Kurse haben, aber oftmals weniger als ich für die dahinterliegenden Basics. Von denen ich also aus fundamentaler Sicht wenig lernen kann.
Nee, meine bisherigen Ausflüge in die Welt der Derivate haben mich nicht recht überzeugt, auch wenn ich levdul und Chinaman nur meinen Respekt ausdrücken kann.

al_sting - Dienstag, 4. August 2015 - 18:55
Noch ein paar grundsätzliche Gedanken:

1. Bei Songa bin ich jetzt auch ausgestiegen. Allerdings war ich schlecht beim Verkaufen, wie schon im Songa-Faden beschrieben: Ich hätte direkt bei Bekanntgabe der Klageerhebung am 21.7. entscheiden sollen, Verkauf oder späteres Aufstocken. Es bestand eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der späterem Durchsickern der Höhe des Prozesswertes die Kurse erneut unter Druck geraten, denn bei einer niedrigen Summe hätte man sich wahrscheinlich friedlich geeinigt. Mein Zögern ohne ausreichend feste Überzeugung in Songa bewirkte, dass ich vor Verkauf weitere 25% Kursverlust einkassierte.

2. Beim Ölpreis sehen wir gerade ein "Double Dip", der Ölpreis testet vielleicht noch einmal die Marke von 45-50$. Meine Ölinvestments sind damit bislang solide daneben gegangen.
Ich habe den Eindruck, hier wie auch in anderen Fällen zu schnell für den Markt gewesen zu sein. Ich habe ein schnelleres Antizipieren einer Verknappung des Ölangebot durch schrumpfende Investitionen erwartet.
Ähnlich mit dem weitestgehend verpassten Aufschwung deutscher Aktien: Ich hatte im letzten Sommer einen Aufschwung europäischer Aktien wegen niedriger Zinsen erwartet, aber im Winter die scharfe Bremse gezogen, weil ich die Kurse für zu hoch und einen Crash für wahrscheinlich hielt. Damit verkaufte ich Werte wie Dr.Hönle, Hypoport und KWG. (Bei DNO und Songa hingegen hat sich die ruhige Hand gerächt.)

Ich habe den Eindruck, zu langsam für einen Trader, aber zu schnell für die langsameren, fundamentalen Börsenbewegungen zu sein. Hmm.

prof - Mittwoch, 5. August 2015 - 20:25
Ich habe den Eindruck, zu langsam für einen Trader, aber zu schnell für die langsameren, fundamentalen Börsenbewegungen zu sein. Hmm.

Eine Möglichkeit wäre, das Geld in eine Tradingposition und eine langfristige Position aufzuteilen.
Prof

al_sting - Donnerstag, 6. August 2015 - 15:41
Die Idee ist nicht verkehrt, ich lasse das mal reifen.
Ich sammle mir ja schon einige Unternehmen, die bewusst als langlaufende Positionen gedacht sind. Aber bislang habe ich das noch nicht bewusst in zwei Budgettöpfe unterteilt.

al_sting - Dienstag, 18. August 2015 - 12:53
Ich werde mich bei TLG Immobilien bei Prof anhängen, beim Einstieg wie auch beim Ausstieg.

Meine Gründe:
- Deutsche Immobilien sind im europäischen Vergleich zu günstig und steigen im Wert. Da sollte ich auch ein oder zwei Füße drin haben.
- TLG scheint auf die ersten schnellen Kennzahlen gut bewertet zu sein: KGVe15 = 11, KBV ~1,5, Dividendenrendite15e = 4,2%.
- Ich bin schlecht in der Bewertung von Immobilienaktien. Ich bin zu zögerlich eingestiegen und habe mich bei KWG wieder viel zu schnell herausschütteln lassen. Sprich: Bei dem Markt muss ich anderen folgen.
- Bei Prof fühle ich mich gut aufgehoben. Er kann notfalls Verluste gut begrenzen.

Dafür wird der Kaufauftrag bei Svenska Handelsbanken für diesen Monat wieder einmal storniert und gilt wieder zu gleichen Konditionen ab 01.09.2015

prof - Dienstag, 18. August 2015 - 13:03
Du mit Deiner Selbstkasteiung in Bezug auf die Ordererteilung. Da fehlt doch jeglicher Spaßfaktor.
;-) Prof

al_sting - Donnerstag, 20. August 2015 - 11:49
Mit dem habgeplanten Teilverkauf von BlackBerry sowie den eher spontanen Verkäufen von Globo, Songa und Prosafe habe ich meine Cashquote stärker als erwartet erhöht. Daher werde ich mir in diesem Monat einen weiteren Zukauf erlauben. ;-)
Eigentlich wollte ich mit Globo auch ein bisschen die griechische Entwicklung spielen, aber das ist jetzt auch weg. Daher werde ich mich mal mit der griechischen Aktie Aegean Airlines versuchen.

levdul1 - Donnerstag, 20. August 2015 - 13:19
Sehr schön. Ich finde den Wert als Sondersituation interessant.

Allgemein würde ich aber nicht in Airlines investieren.

hast du etwas über die Eigenkapitalquote von Aeagean finden können ?

al_sting - Donnerstag, 20. August 2015 - 13:55
Yepp, Sondersituation. Airlines sind auch nicht meine Wunschbranche, ich werde hier nichts bis zum Ende ausreizen. Aber Aegean gefällt mir besser als die anderen Griechen.
Aegean hat keine Buchwertsicherheit, BW ~ 200 Mio€ versus MK~ 500 Mio€.

levdul1 - Donnerstag, 20. August 2015 - 15:56
Und die Eigenkapitalquote in der Bilanz ?

al_sting - Freitag, 21. August 2015 - 11:19
Mit dem aktuellen Börseneinbruch und einem Ölpreis am Tiefpunkt seit vielen Jahren ist mein Depot heute erstmals in eine negative Jahresperformance gerauscht.
Der DAX hält immerhin noch 6,1% Performance über Jahresbeginn.
Tja. Da hilft es wenig, dass der Rückstand zum DAX von 17,6% (Q1,31.03.) über 9,1% (Q2, 30.06.) auf jetzt 6,7% wieder etwas gesunken ist.

prof - Freitag, 21. August 2015 - 11:24
Ich habe auch schwer Federn gelassen.
Prof

al_sting - Donnerstag, 3. September 2015 - 19:21
Mit dem heutigen tag hat nicht nur Prof seinen Kaufstopp aufgehoben, auch ist mein Depot wieder in die (leicht) positiven Zahlen YTD gekommen. Der DAX steht bei 4,8% YTD, der Abstand ist also auf unter 5% gefallen. Ich erwarte, dass sich der Rückstand zum DAX bei starken Anstiegen wieder erhöht, da mein Depot derzeit weniger volatil als der DAX ist.


Trotz Profs Empfehlungen habe ich bei dem Kurseinsturz zwei Transaktionen durchgeführt:
1. DNO: Als der Kurs unter einen der ersten Einsteigskurse anno 2010 fiel (0,75€), musste ich für eine weitere Tradingposition zugreifen. Aus aktueller Sicht scheint das eine gute Entscheidung gewesen zu sein, ein Teil wurde zu 0,90€ schon wieder verkauft und der Kurs steigt weiter.
2. Berkshire als Cashreserve: Der Kurs viel deutlich, so dass der Abstand zur Rückkaufschwelle unter 10% betrug. Da konnte ich recht gut abgesichert zugreifen.
Nebenbei, dieser unschlagbar günstige Preis entsprach ungefähr dem Verkaufskurs von Ende 2014. Allerdings ist seitdem Berkshire gewachsen und der Dollar teurer geworden. Falls der Kurs noch einmal deutlich absackt, könnte ich die Cashreserve auch noch etwas aufstocken.
Sollten die Kurse noch einmal derartig einbrechen, kann ich mir auch eine weitere Aufstockung bei Berkshire vorstellen.

Svenska Handelsbanken steht jetzt wieder limitiert auf dem Kaufzettel. Mal schauen, ob es was wird.

prof - Donnerstag, 3. September 2015 - 20:34
Auch die Fonds von Max Otte, Dirk Müller und besonders Stephan Risse laufen nicht sonderlich gut. Es ist immer wieder eine Herausforderung, den DAX zu schlagen!
Prof

al_sting - Dienstag, 8. September 2015 - 00:05
:

Mal etwas andere Gedanken

Wenn ich Geld hätte und es nicht selber betreuen wollte, wem würde ich es zur Kapitalverwaltung anvertrauen? Das ist immer weit vorne eine Frage des Vertrauens, und daher ziemlich knifflig. Aber mittlerweile hätte ich ein paar Ideen:
1. Katjuscha, direkt oder via wikifolio. Seine Fähigkeiten sind beeindruckend, und ich schätze ihn aus dem persönlichen Umgang sehr.
2. Buffet/Berkshire. Ein Teil würde garantiert bei Buffets Firma landen.
3. stw's Wikifolio. Aus langjähriger Beobachtung und Diskussion gewachsene Hochachtung.
4. MMI stellt gerade einen Fonds vor, dessen Vermögensverwalter Matthias Saggau ich auch sehr weit vertraue: http://valueandopportunity.com/2015/09/07/new-investment-tgv-partners-fund-isin-de000a0raaw6/

xenon - Dienstag, 8. September 2015 - 05:40
1.,2. und 3. völlig richtig.
zu 1. Es ist interessant, bei den Wikifolios zu sehen, wie sich hochkapitalisierte (> 3. Mill) Papiere schlagen, ehemalige Highflyer ("Umbrella", "Magier der Märkte") haben sich deutlich von ihren Höchstständen verabschiedet - "Umbrella" wurde völlig ausgestoppt und stieg bei DAX > 10.000 wieder zu 80 % ein, der nächste Rutsch ist nicht ausgeschlossen ...
Katjuscha "schlägt" sich da (dankt Derivateabsicherung und Tradingmodus) sehr gut.
zu 4. Abwarten viele Namen - Grüner, Dr. Jens Ehrhardt, Prof. Otte, Peter E. Huber, Axel Retz, Mr.DAX Dirk Müller besitzen viel mediale Aufmerksamkeit und Erfahrung und Kompetenz können aber z.B. den DAX nicht schlagen. Deshalb wurden ETFs entwickelt ("Der Markt in sich ist effizient" - warum ihn aufwendig = Ausgabeaufschlag, Performancefee ... schlagen zu wollen.
Heiko Aschoff kann seit 20 Jahren outperformen.
Das Gebert-Zerti von Levdul funktioniert ebenfalls besser als der Markt.
In Aufwärtsphasen ist das Platowzerti besser als der Markt.
Die Ergebnisse der stw-Depots sind schon außergewöhnlich, man kann das gar nicht oft genug erwähnen.

prof - Dienstag, 8. September 2015 - 11:52
Berkshire: Vieleicht nicht schlecht, allerdings haben sie sich auch im letzten Abschwung halbiert. Ein Aktienrückkauf zur falschen Zeit kann sich auch negativ auswirken.

Katjuscha: Großartige Performance. Ich sehe mir sein Depot täglich an. Er macht das sehr geschickt mit der Absicherung. Bei manchen Werten bekomme ich allerdings charttechnische Bauchschmerzen. Deshalb schreibe ich auch nur relativ wenig ab.

Volle Zustimmung zu xenons Punkt 4: Die Leute sind oft schlechter als ein Zufallsgenerator (DAX-Zertifikat) und lassen sich das gut bezahlen. Da möchte ich dann schon lieber meinen eigenen Spaß haben. Allerdings ist es immer leichter, im Stillen wie hier ein Musterdepot zu führen, als unter Performancedruck zu stehen. Da würde ich wahrscheinlich auch mitunter zittrige Knie bekommen.
Prof

al_sting - Dienstag, 8. September 2015 - 19:33
Zu Berkshire: Ich habe gerade einen Artikel gelesen, (aber leider nicht wiedergefunden), in dem der Buchwert der letzten 10 Jahre betrachtet wurde. In einem Jahr (2008?) sank der Buchwert, und zwar um etwa 10%. Im darauffolgenden Jahr stieg er um über 20%. Bei Berkshires klaren Regeln mache ich mir keine Sorgen wegen eines dummen Aktienrückkaufes, eher bei anderen Firmen.

Zu Katjuscha: Ich schaue bei ihm nicht täglich rein, aber ich habe ein weiteres Unternehmen von ihm gerade im Fokus: S&T.

Zu 4., Matthias Saggau: Ich habe mich auch mit diesem verschiedentlich zu Aktien und Aktienanalyse unterhalten. Ich stimme MMIs Wertung aus eigener Einschätzung zu, Saggau hat eine hohe persönliche Integrität und weiß ziemlich gut, wovon er spricht. Ich habe von ihm einiges gelernt. Deshalb habe ich ihn als Viertes aufgeführt.
Das ist alles keine Garantie für eine Outperformance der großen Indizes, aber für fundamental agierende Anleger sind es wichtige Voraussetzungen, um überdurchschnittlich gut agieren zu können.

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