Diskussionsforum der stw-boerse: SDAX: Encavis
prof - Montag, 1. Oktober 2012 - 14:09
Kauf 3600 Stück zum nächsten Xetra Kurs.
Limit wegen der Marktenge: 3,30
Prof

prof - Montag, 1. Oktober 2012 - 20:28
ausgeführt zu 3,28 um 17:36 Uhr zum Xetra-Schluss!
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prof_b - Dienstag, 28. Mai 2013 - 11:03
Verkauf alle zum Xetra-Schluss!
Mich stören vor allem die geringen Umsätze.
Prof

prof - Dienstag, 28. Mai 2013 - 20:34
Ausgeführt zu 3,85 €!
Prof

russardo - Mittwoch, 5. August 2015 - 17:17
Hier hat sich meiner Meinung nach in letzter Zeit ne ganze Menge getan.
Durch die Goethaer Versicherung hat man nun einen riesen Batzen zum Investieren.
Massive Insiderkäufe die letzten Monate.
Viele stören sich an den Bilanzrelationen.
Ich bin der Meinung hier formt sich was... Investiert werden MUSS JETZT !!!!
Deswegen sind mir die ganzen finanzierten Anlagen egal , weil die Einnahmen berrechenbar sind wie bei kaum einem anderen Player, und damit Einnahmen planbar sind.
Es gibt viele fixe Säulen die NICHT variieren !!!
Auch das Wetter ist natürlich wechselhaft , aber auch hier sind die dauerhaften Ergebnisse sehr konstant( was ich an unseren 4 PV Anlagen sehe).

Eine Übernahme durch e.on oder RWE etc. halte ich auch für möglich...

Über Euer Feedback freue ich mich sehr.
russardo

al_sting - Mittwoch, 5. August 2015 - 17:22
Danke für den schnellen Verweis. Trotzdem ignorante Rückfrage: Kennst du eine informative Firmenvorstellung / Analyse / Zusammenstellung von Zahlen und Strategie zum einsteigenden Verständnis in das Unternehmen?

russardo - Mittwoch, 5. August 2015 - 17:29
capitalstage.com

unter IR ist eine Unternehmenspräsentation

Mich haben diese 26 Seiten überzeugt. Ausserdem bin ich durch unsere eigenen PV Anlagen auch ein wenig "positiv angefixt".
Wenn das bei denen im Grossen so läuft wie bei uns im Kleinen dann ist das ein Selbstläufer.
Ich erwarte hier keinen tenbagger. Es könnte sich aber ein toller Dividenden Titel entwickeln mit steigenen Tendenzen.

russardo - Donnerstag, 3. September 2015 - 13:56
Goedhart kann die Einschränkung verkraften. Dank einer europaweiten Expansion bringt es Capital Stage aktuell auf 73 Solar- und sechs Windparks in Deutschland, Italien, Frankreich und Großbritannien. 2014 stieg der Umsatz um fast 39 Prozent auf knapp 78 Millionen Euro, während das bereinigte operative Ergebnis 67 Millionen erreichte. Die operative Marge liegt damit bei schwindelerregenden 85 Prozent.

Das Wachstum und die hohe Profitabilität erreichen die Hamburger, weil sie kontinuierlich neue Ökostromanlagen kaufen und die Parks zu drei Viertel über Kredite finanzieren. Weil Sonne und Wind den Strom kostenlos erzeugen und Capital Stage mit 70 Mitarbeitern sehr schlank aufgestellt ist, bleibt vor Abschreibungen und Finanzierungskosten der zugekauften Parks einiges als operatives Ergebnis hängen. Die Kehrseite sind Nettoschulden, die 2014 mit 521 Millionen Euro mehr als sechsmal so hoch waren wie das operative Ergebnis.

Doch während bei einem Industriekonzern bei solchen Kennzahlen jeder Investor Reißaus nehmen würde, sind an Capital Stage namhafte Investoren beteiligt. Die Gründerfamilien des Hamburger Immobilienunternehmens, Büll und Liedtke, halten 38 Prozent der Aktien, etwas über sieben Prozent gehören der Familie Wacker des gleichnamigen Chemiekonzerns. Daneben zählen der Vermögensverwalter DJE und die Fondsgesellschaft Ethenea zu den größeren Investoren. Dass Anleger und Unternehmer den Hanseaten bereitwillig ihr Geld geben, liegt am vergleichsweise sicheren Geschäftsmodell. Denn was mit den Ökostromparks im Schnitt verdient werden kann, steht durch staatlich garantierte Einspeisevergütungen auf bis zu 20 Jahre fest. Für die Anlagen von Capital Stage sind die Strompreise im Schnitt noch knapp über 16 Jahre gesichert.

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Damit das Geschäftsmodell der Hanseaten funktioniert, sind zwei Dinge entscheidend: Zugang zu günstigen Krediten sowie genügend zum Verkauf stehende Solar- und Windparks. Letzteres scheint gesichert, will die Europäische Union bis 2020 ein Fünftel ihres Stroms aus erneuerbaren Energie beziehen. Bisher liegt die Quote bei 15 Prozent. Und auch um die Finanzierung muss sich Capital Stage offenbar nicht sorgen. So gab etwa die Gothaer Versicherung der Firma Ende 2014 einen Kredit von 150 Millionen Euro zu vier Prozent Zinsen. Analysten erwarten, dass ähnliche Partnerschaften folgen.

Mit den Mitteln der Versicherung kauften die Hamburger seit Jahresanfang Parks mit einer Leistung von knapp 180 Megawatt (MW). Aktuell verhandelt Goedhart über den Kauf von Parks mit einer Leistung von mehr als 200 MW. Der Manager ist zuversichtlich, bis Jahresende Anlagen mit mindestens 100 MW zukaufen zu können. Dann würde Capital Stage bis zu 600 MW Ökostrom pro Jahr produzieren.

Gelingen die Deals, zeigt das Wachstum von Capital Stage weiter kräftig nach Norden.

guter Artikel aus der Eurams...

prof - Donnerstag, 3. September 2015 - 14:04
Aktie ist auch gut durch den August gekommen und kratzt bereits wieder am Höchststand. Kursanstieg in 2015 bisher + 70%.
Prof

al_sting - Donnerstag, 3. September 2015 - 14:17
Ich habe keine tiefgreifende Kenntnis zu Capital Stage, irgendwie kam ich trotz meines angezeigten Interesses nicht mehr dazu. Aber an einigen Stellen bei diesem Artikel flackern bei mir Warnlampen auf - ob berechtigt oder unberechtigt weiß ich nicht.

"Das Wachstum und die hohe Profitabilität erreichen die Hamburger, weil sie kontinuierlich neue Ökostromanlagen kaufen und die Parks zu drei Viertel über Kredite finanzieren."
75% Fremdfinanzierung ist eine anständige Hebelung. Zumindest in der Vergangenheit waren Windparks oft weniger ergiebig als prognostiziert und wurden deshalb oft ein Zuschussgeschäft. Doppelte rote Lampe.

"Weil Sonne und Wind den Strom kostenlos erzeugen"
Sie müssen die Bau- und Erhaltungskosten wieder einspielen, und die Lebensdauer ist auch endlich. Spätestens nach 20 Jahren, nach Auslaufen der sicheren Förderpreise, gibt es nur noch "normale" Strompreise, und deren Talfahrt ist bis heute nicht beendet. Seitdem Prokon mit ähnlichen Argumenten warb und scheiterte, flackern bei mir da immer Warnlampen.

"Die Kehrseite sind Nettoschulden" - Ist das der zweite Hebel nach der Fremdfinanzierung der Parks?
Debt/Ebdita>6 wird für mich schnell zum KO-Kriterium. Zwei weitere Warnlampen, davon eine ziemlich heftig

"Dass Anleger und Unternehmer den Hanseaten bereitwillig ihr Geld geben, liegt" - an der Modebranche. Mit Wind und Sonne lässt sich unter Freunden und Bekannten bei Vernissagen einfach besser angeben. Darunter kann allerdings der ökonomische Scharfblick leiden, deshalb milde Warnlampe bei Modebranchen. Zudem ziehen solche Branchen gerne Konkurrenz an wie die Fliegen - worunter die Margen gerne mal leiden.

"Denn was mit den Ökostromparks im Schnitt verdient werden kann" - hängt von Wind und Sonne ab. Zu Wind siehe erste Warnlampe.

Für mich ist das Unternehmen mit dem Artikel vorerst unten durch. Jede Menge Warnlampen und keine Fakten, die mein tieferes Interesse wecken (beispielsweise ein moat gegenüber der Konkurrenz, eine sichere Finanzierung oder einen Grund, warum das Unternehmen jetzt günstig sein sollte). Kann gutgehen, aber eine Entwicklung a la Prokon würde mich auch nicht sonderlich wundern.

russardo - Donnerstag, 3. September 2015 - 20:07
hallo al sting
Ich denke du siehst das zu negativ...
75% Finanzierung geht nur weil das Geschäftsmodell EXTREM kalkulierbar ist. es werden ja bestehende Anlagen erworben und da sind auch die wind und sonnen werte erprobt....klar gibt es Abweichungen von Jahr zu Jahr aber die sind maginal...
Nochmal unsere private Solaranlage als Beispiel:
Die ist 100% finanziert. Das Geld für die Bank bezahlt uns RWE für Stromerzeugung. Wir erhalten sogar paar Euro mehr als uns der Kredit kostet. Nach 13 Jahren ist die Anlage komplett bezahlt und wir haben noch 7 Jahre garantiert !!! Dies war/ist natürlich eine Subventionierung des Staates. Aber bevor die Helden der Politik unsere ganze Kohle für Eurorettung und andere Dinge verschenken nehme ich mir paar Cent ...
Capital Stage profitiert auch extrem vom Willen der Energiewende und deren Regelungen.

Trotzdem danke für deine Einwände...
Da ich nun aber auch schon im Plus bin halte ich mich mal an prof.....der Chart spricht Bände

prof - Donnerstag, 3. September 2015 - 20:17
Ja das war mal ein toller Ausbruch vor einem Jahr, den ich verpasst habe. Ich tendiere eher zu russardos Ansicht: Das Geschäftsmodell und auch der Kurs werden nicht von einem Tag auf den nächsten Tag schwer einbrechen. Das gibt die erneuerbare Energie - Euphorie auch nicht her. Grundlast ist eh Luxus ...
;-) Prof

al_sting - Donnerstag, 3. September 2015 - 21:37
Hallo russardo,
sehr wahrscheinlich sehe ich das zu negativ. Ich wünsche dir alles Gute damit und hoffe, dass meine Warnlampen unberechtigt leuchteten. :-)
Alles Gute,
Al Sting

russardo - Donnerstag, 10. September 2015 - 18:12
Kann mir jemand erklären was an den News heute soooo schlimm ist.????

Stimmrechtspoolvertrag zwischen der AMCO Service GmbH und der Albert Büll Beteiligungsgesellschaft mbH vom 3. September 2015 betreffend der von diesen an der Capital Stage AG gehaltenen Anteilen - Unternehmerfamilie "Büll" bleibt mit 26,94 Prozent an der Capital Stage AG beteiligt

Hamburg, 10. September 2015 - Der SDAX-notierte Hamburger Solar- und Windparkbetreiber Capital Stage hat heute gemäß § 26 WpHG Stimmrechtsmitteilungen verschiedener, in Verbindung zur Hamburger Unternehmerfamilie "Büll" stehender, Gesellschaften gemeldet. Hintergrund dieser Mitteilungen sind strukturelle Veränderungen innerhalb dieser Gesellschaften, die in keinem Zusammenhang mit deren Investition in die Capital Stage AG und der damit verbundenen Ziele stehen.

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Im Rahmen weiterer geplanter struktureller Veränderungen haben die AMCO Service GmbH sowie die Albert Büll Beteiligungsgesellschaft mbH am 3. September 2015 einen Stimmrechtspoolvertrag geschlossen, auf dessen Grundlage eine volle Zurechnung der Stimmrechtsanteile zu beiden Gesellschaften gemäß § 22 WpHG erfolgt. Diese Stimmrechtsanteile werden sodann vollständig auch der Albert Büll Holding GmbH & Co. KG und der Albert Büll GmbH zugerechnet.

Darüber hinaus erfolgt auf Grund von strukurellen Veränderungen innerhalb der Gesellschaften keine Zurechnung der Anteile mehr auf die natürliche Person Albert Büll; demgemäß hat dieser am 7. September 2015 eine Unterschreitung der meldepflichtigen Anteilsschwellen bekannt gegeben. Albert Büll ist Mitglied des Aufsichtrats der Capital Stage AG. Seine Meldepflichten im Rahmen der Geschäfte von Führungspersonen nach § 15a WpHG (Directors' Dealings) bleiben davon unberührt.

Die AMCO Service GmbH sowie die Albert Büll Beteiligungsgesellschaft mbH bleiben weiterhin an der Capital Stage AG investiert und hielten zum 7. September 2015 gemeinsam 26,94 Prozent der Anteile an der Capital Stage AG.

Über die Capital Stage AG: Seit 2009 hat Capital Stage Solarkraftwerke und Windparks in Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien mit einer Kapazität von nahezu 500 MW erworben. Capital Stage ist damit Deutschlands größter unabhängiger Solarparkbetreiber. Die Solar- und Windparks erwirtschaften attraktive Renditen und kontinuierliche Erträge bei gleichzeitig moderaten Risiken.

al_sting - Donnerstag, 10. September 2015 - 18:30
Ich kenne mich nicht aus, aber meine spontane Interpretation wäre: Gut verklausulierte Unterschreitung der 30%-Schwelle durch Albert Büll. Jetzt kann dieser weiter verkaufen, ohne es melden zu müssen. Will hier ein Gründer Cash machen, weil ihm der Kurs sehr hoch erscheint?

prof - Donnerstag, 10. September 2015 - 19:40
Nach so einem Kursanstieg kann doch immer mal ein Rücksetzer kommen. Der Trend ist in keinster Weise gefährdet.
Prof

tk_boerseninfo - Freitag, 3. März 2017 - 12:31
Finde die Aktie sehr interessant - es gibt immer wieder Insidertrades in der jüngeren Vergangenheit...

http://www.finanzen.net/insidertrades/Capital_Stage

levdul1 - Freitag, 3. März 2017 - 14:14
Beeindruckende Umsatzsteigerung. Die Gewinnsteigerung hält aber nicht Schritt.

Woran liegt das ?

prof - Freitag, 3. März 2017 - 17:58
Bei 7,20 € dürften meine Chartiefreunde munter werden ...

covacoro - Dienstag, 30. Mai 2017 - 20:33
Ich habe eine Anfangsposition Capital Stage in mein Wikifolio gekauft. Der Kurs wird u.a. durch die bevorstehende Aktiendividende gedeckelt und die KE unter Ausschluss Bezugsrecht. Insiderkäufe, Cashflowstärke und günstige Fundamentaldaten sehen aber für mich vielversprechend aus.

prof - Dienstag, 30. Mai 2017 - 20:58
Die sehe ich mir auch ab und zu an. Aber der Chart sieht gar nicht gut aus. Also heißt es für mich "Abwarten".

covacoro - Donnerstag, 24. August 2017 - 19:06
So, heute gab es bei Capital Stage die guten Zahlen mit Ansage, Kurs +6%.
An die Charttechniker: Ausbruch über die 200 Tage Linie und über das obere Bollinger Band: jetzt einsteigen, damit daraus ein Aufwärtstrend wird. :-)

Spass beiseite: Solange man von stabilen Bedingungen für die Vergütung bei Solar/Wind in D ausgeht, ist das eine sehr schöne Aktie mit steigendem Cash Flow und Dividenden.
Capital Stage habe ich bereits auf eine volle Position im Wikifolio aufgestockt, so dass es heute auf Gesamtsicht trotz der Korrektur bei Francotyp den Portfoliowert in etwa konstant hielt.

prof - Donnerstag, 16. November 2017 - 14:45
@covacoro: Die Windanlagenbauer haben in letzter Zeit ordentlich Haue gekriegt, allen voran Nordex, die sich in den letzten zwei Jahren geviertelt haben.

Meinst Du nicht, dass das auch auf die Betreiber durchschlägt?

covacoro - Donnerstag, 16. November 2017 - 18:17
Die Preise der Solarmodule sind ja schon stark gefallen bzw. haben Achterbahn gespielt - der Solarpark-Betreiber kann aber trotzdem eine auskömmliche Marge erzielen und profitierte von langjährigen Einspeiseregelungen.

Bei der Windkraft ist das hoffentlich nicht anders. Wenn der Park sauber projektiert ist und man sich nicht beim Ertrag in die Tasche lügt, sollte es funktionieren und vielleicht sind sogar noch ein paar Zehntel Prozent Mehrertrag drin, wenn die Anlagenpreise fallen.

Ich hoffe Capital Stage bleibt solide und ein Stabilitätsanker. Vielleicht werden sie ja irgendwann von einem noch größeren Anbieter geschluckt. :-) Eine Kursrakete sind sie im herkömmlichen Sinne nicht.

xenon - Freitag, 17. November 2017 - 09:31
Ich beobachte seit Monaten die Insiderkäufe und warte auch auf die Entdeckung der Aktie.

covacoro - Freitag, 17. November 2017 - 18:26
@xenon

Inspirierender Name :-)
Bisher ist die Aktie wie ein Edelgas: nicht aus der Ruhe zu bringen. Ob der Kurs jemals so dynamisch wachsen wird, wie ein sächsischer Zulieferer der Automatisierungsbranche (Xenon), weiß ich nicht. Aber vielleicht wird sie ja wirklich bald entdeckt.

prof - Montag, 8. Januar 2018 - 12:31
Heute durfte ich endlich mit Durchbruch der 6,80 € rein. Ich hoffe, die Marke hält bis zum Tagesschluss.

Mein Einstiegskurs lag bei 6,85 €. Lange genug hatte ich die Aktie auf der Watchlist. Covacoro hat jetzt einen Chartie an Bord.

covacoro - Montag, 8. Januar 2018 - 19:47
:-)

covacoro - Freitag, 19. Januar 2018 - 18:46
Und hier die News zum heutigen Anstieg über die 7 Euro: Capital Stage schließt Partnerschaft mit irischem Staatsfonds ISIF
http://www.nebenwerte-magazin.com/s-dax/item/2931-sdax-capital-stage-schlie%C3%9Ft-partnerschaft-mit-irischem-staatsfonds-isif

prof - Dienstag, 27. Februar 2018 - 10:49
Umbenennung: So etwas kostet Geld und bringt Nichts. Ein Minuspunkt gibt´s von mir, wenn auch nur einen relativ kleinen.

Encavis AG: Aus der Capital Stage AG wird die 'Encavis AG'

DGAP-News: ENCAVIS AG / Schlagwort(e): Sonstiges/Sonstiges
Encavis AG: Aus der Capital Stage AG wird die 'Encavis AG' (News mit
Zusatzmaterial)

27.02.2018 / 08:04
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Encavis AG: Aus der Capital Stage AG wird die "Encavis AG"

Hamburg, 27. Februar 2018 - Der SDAX-notierte Hamburger Solar- und
Windparkbetreiber Capital Stage AG hat heute seine Namensänderung in Encavis
AG bekannt gegeben. Nach dem im Jahr 2017 abgeschlossenen Zusammenschluss
mit der CHORUS Clean Energy AG in Neubiberg bei München, werden beide
Unternehmen zukünftig unter dem Namen "Encavis" firmieren. Damit verbinden
die beiden Solar- und Windparkbetreiber sowie erfahrenen Dienstleister für
Investitionen in Erneuerbare Energien-Anlagen nun auch nach außen hin
sichtbar ihre Kompetenzen für eine gemeinsame Zukunft. Schon heute ist die
Encavis AG mit einer Gesamterzeugungskapazität von mehr als 1,5 Gigawatt
(GW) einer der führenden konzernunabhängigen und börsennotierten
Stromanbieter im Bereich der Erneuerbaren Energien in Europa. Die Encavis AG
(ISIN: DE0006095003 / WKN: 609500) ist an der Frankfurter Wertpapierbörse
und der Hanseatischen Wertpapierbörse Hamburg notiert und im SDAX der
Deutschen Börse gelistet.

Im europäischen Markt der Erneuerbaren Energien gibt es ab heute einen neuen
und doch altbewährten Akteur: Die Encavis AG. Nach dem Zusammenschluss der
Capital Stage AG und der CHORUS Clean Energy AG im Jahr 2017 bündeln beide
Unternehmen ab heute auch nach außen hin sichtbar ihre Stärke und Expertise
im Bereich der Erneuerbaren Energien unter einem gemeinsamen Namen. "Encavis
steht für die Zukunft unseres Unternehmens. Er symbolisiert die drei Säulen,
die unser Unternehmen ausmachen", erläutert Dr. Dierk Paskert,
Vorstandsvorsitzender der Encavis AG. "Der Name steht für ,Energy', welche
die Basis unseres gesamten Handelns bildet; für ,Capital' und damit die
Mittel, die wir beim Erwerb unserer Solar- und Windparks einsetzen und mit
denen wir attraktive Renditen erwirtschaften; und für ,Vision', denn wir
setzen auf das Energiesystem der Zukunft und machen Erneuerbare Energien
wirtschaftlich", so Paskert weiter.

Schon heute ist die Encavis AG einer der führenden konzernunabhängigen und
börsennotierten Stromanbieter im Bereich der Erneuerbaren Energien in
Europa. Das Unternehmen betreibt 170 Solarparks und 65 Windparks in
Deutschland und in acht weiteren europäischen Ländern mit einer
Gesamterzeugungskapazität von über 1,5 GW. Der von der Encavis AG im Jahr
2017 aus regenerativen Energiequellen erzeugte Strom reicht aus, um rund
eine Million Haushalte ein ganzes Jahr lang mit grünem Strom zu versorgen
und zugleich rund 1,5 Millionen Tonnen klimaschädliches CO2 einzusparen.
"Dieses hervorragende Ergebnis wollen wir durch den Zukauf weiterer Anlagen
im In- und Ausland weiter steigern. Zudem planen wir, unseren "grünen Strom"
auch verstärkt über privatwirtschaftliche Stromabnahmeverträge anzubieten
und dieses Geschäftsfeld zukünftig auch durch die Nutzung wirtschaftlich
attraktiver Speichermöglichkeiten auszubauen", so Paskert.

Darüber hinaus bietet Encavis ihre Expertise und Erfahrung im Bereich der
Investitionen in Erneuerbare- Energien-Anlagen und deren Betrieb auch
institutionellen Investoren an. Innerhalb der Encavis-Gruppe ist die Encavis
Asset Management AG (vormals CHORUS Clean Energy AG) auf die Betreuung
Institutioneller Anleger spezialisiert.

Die Encavis AG (ISIN: DE0006095003 / WKN: 609500) ist an der Frankfurter
Wertpapierbörse und der Hanseatischen Wertpapierbörse Hamburg notiert und im
SDAX der Deutschen Börse gelistet.

covacoro - Dienstag, 27. Februar 2018 - 18:18
Ja, das kostet Geld. Andererseits ist man seit der Übernahme von Chorus Energy viel breiter aufgestellt und nicht mehr so solarlastig. Vielleicht wollte man dem Rechnung tragen.

Der Name steht übrigens für Energie + Capital + Vision und ich habe daran nicht mitgewirkt :-) Die aktuelle Unternehmenspräsentation: http://www.encavis.com/fileadmin/user_upload/Dokumente/Hauptversammlungen/Encavis_AG/Corporate_Presentation_Encavis_2018.pdf zeigt die Vision auf Seite 21: das "goldene Ende", wenn die Parks abbezahlt sind.

Bis dahin ein konservativer Dividendenwert mit guten Cashflows.

prof - Dienstag, 27. Februar 2018 - 18:34
Wenn die Aktie ordentlich steigen sollte, können sie sich ja meinetwegen auch jede Woche umbenennen ...

prof - Montag, 7. Mai 2018 - 12:22
Am Mittwoch wird die Aktie ex Dividende (3,3%) gehandelt. Deshalb habe ich 60% des Bestandes im Wikifolio verkauft.

prof - Freitag, 11. Mai 2018 - 12:46
Der Restbestand ging zu 6,58 € nach der eingebuchten Dividende raus. Der von mir erwartete überproportionale Dividendenabschlag fand bisher nicht statt.

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