Diskussionsforum der stw-boerse: SDAX: DMG Mori Seiki
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Archivierte Beiträge bis 31. März 2003 20    5. Oktober - 13:13

chinaman - Donnerstag, 3. August 2006 - 09:17
Aktie des Tages
Gute Perspektiven für Gildemeister an der Börse noch nicht eingepreist
Analysten rechnen mit positiven Überraschungen
Bonn - Allem Wehgeschrei an den Börsen zum Trotz - die Gewinne der Unternehmen sprudeln derzeit kräftig. Dem Reigen guter Zahlen dürfte sich auch Gildemeister anschließen. Der im SDax notierte Maschinenbauer legt morgen die Ergebnisse des zweiten Quartals vor. Bereits im Mai hatte der europäische Marktführer bei der Herstellung und dem Vertrieb von Dreh- und Fräsmaschinen erfreuliche Ergebnisse präsentiert.

"Angesichts des seit einigen Monaten einsetzenden Aufschwungs im Werkzeugmaschinenbausektor haben sich auch im zweiten Quartal die Aufträge, Umsätze und Ergebnisse sehr gut entwickelt", konstatiert Analyst Roland Könen vom Bankhaus Lampe. Die Ordereingänge dürften eine "ähnlich positive Größenordnung erreicht haben" wie im ersten Quartal. Die Ergebnisqualität sollte sogar deutlich besser ausgefallen sein, glaubt der Branchenkenner. Könen schätzt, dass im Gesamtjahr der Gewinn pro Aktie auf 50 Cent steigt (Vorjahr: 32 Cent). Für das kommende Jahr rechnet der Analyst mit einer Verbesserung auf 82 Cent. Könen glaubt, dass die guten Aussichten für das kommende Jahr noch nicht im aktuellen Börsenkurs verarbeitet sind. Daher könne es in nächster Zeit "zu positiven Überraschungen" kommen. Betriebswirtschaftlich gerechnet liege der faire Wert der Aktie bei knapp zehn Euro. Angesichts der Zugehörigkeit zum Nebenwert-Index SDax und anderer Gesichtspunkte sei davon allerdings ein Abschlag sinnvoll. Könen kommt damit zu einem Kursziel von 8,65 Euro und empfiehlt den SDax-Wert zu "Kaufen".

Auch andere Experten glauben, der allgemeine Aufschwung bei den Werkzeugmaschinenbauern fange gerade erst richtig an und dauere bis mindestens zum Herbst 2007. Die Analysten der West LB und BHF-Bank empfehlen den Spezialwert daher ebenfalls zum Kauf, die HypoVereinsbank sieht ihn als "Outperformer". Analyst Mario Endner von der Bayerischen Landesbank verweist allerdings darauf, dass sich der Werkzeugmaschinenbau stark zyklisch entwickelt. Derzeit allerdings befinde sich die Branche global gesehen in einer positiven Zyklusphase. Andererseits beobachtet der Experte weiterhin eine hohe Wettbewerbsintensität, vor allem auf den asiatischen Märkten. Dort liege der Nachfrageschwerpunkt des Konzerns. Endner sieht den fairen Wert des Papiers bei 8,40 Euro. Wegen der ausgeprägten Zyklik stuft Endner den Spezialmaschinenbauer aber nur mit "Halten" ein.

mai

Artikel erschienen am Do, 3. August 2006
Die Welt

chinaman - Dienstag, 14. November 2006 - 04:52
Handelsblatt Nr. 216 vom 08.11.06 Seite 16


Gildemeister: Boom im Werkzeugmaschinenbau geht weiter

SDax-Unternehmen verdoppelt die Dividende - Höhere Prognose für 2006

DÜSSELDORF. Der Werkzeugmaschinenhersteller Gildemeister aus Bielefeld profitiert von der anhaltend guten Entwicklung der Branche und schraubt deshalb seine Prognosen für das laufende und das kommende Jahr erneut nach oben. Die Aktionäre sollen eine auf 20 Cent je Aktie verdoppelte Dividende erhalten. Die Börse honorierte die guten Zahlen mit einem Kurssprung von rund drei Prozent auf Kurse um 8,40 Euro. Damit war die Aktie einer der besten Werte im SDax.

Gildemeister erwartet jetzt für das Gesamtjahr 2006 einen um 50 Prozent gestiegenen Jahresüberschuss. Im Vorjahr lag dieser bei 13,5 Mill. Euro. Der Umsatz soll von 1,1 auf 1,3 Mrd. Euro steigen. Der Vorstandsvorsitzende Rüdiger Kapitza begründet diesen Optimismus mit den anhaltend hohen Auftragseingängen aus dem In- und Ausland. Besonders in Asien und Amerika habe Gildemeister neue Kunden gewonnen, da man den Vertrieb und besonders den Service ausgeweitet habe. Gildemeister erhält etwa 55 Prozent seiner Aufträge aus dem Ausland und liegt damit weiter unter dem Durchschnitt des deutschen Maschinenbaus, der einen Auslandsanteil von über 70 Prozent ausweist.

Dank des hohen Auftragsbestandes, der die Kapazitäten für ein halbes Jahr sichert, traut Kapitza Gildemeister auch 2007 eine Steigerung zu. Er rechnet mit einem Anstieg des Gewinns von mehr als zehn Prozent. Für 2008 sieht der Gildemeister-Chef kein Ende der derzeit guten Konjunktur im Werkzeugmaschinenbau. Derzeit arbeitet das Bielefelder Unternehmen mit einer Auslastung von 95 Prozent. Eine Erweiterung steht aber nicht zur Debatte. "Wir haben noch Reserven", sagte Kapitza. Dafür sollen Vertrieb und Service weiter gestärkt werden, vor allem in Europa. Dadurch stieg die Zahl der Beschäftigten gegenüber Ende 2005 von 5 272 auf 5 421 Personen. 2007 will Kapitza weitere 200 Mitarbeiter einstellen.

Trotz der guten Zahlen bleibt Analyst Jürgen Siebrecht von HSBC Trinkaus & Burkhardt bei seiner neutralen Empfehlung für die Aktie. Die Zahlen seinen zwar recht solide, die Verschuldung bleibe aber hoch und könne bei einem Kippen der Konjunktur schnell zu einem Problem werden. Auch Kapitza will der Entschuldung Vorrang geben. gil

gil



08. November 2006

prof - Montag, 5. Oktober 2015 - 13:13
Kauf 320 Stück zum nächsten Xetra Kurs.

Das ist die gute alte Gildemeister. Der Chart ist einfach nur gut. Allerdings sind DMG in einer zyklischen Branche angesiedelt, sie sind währungsabhängig und normalerweise auch recht volatil. Eine Gewinnwarnung und die Aktie schmiert um 20% ab.
Alternativ hatte ich auch in Erwägung gezogen:
- Carl Zeiss Meditech zu 26,70
- USU Software zu 16,90
Schauen wir mal.
Prof

prof - Montag, 5. Oktober 2015 - 13:59
Ausgeführt 13:14 Uhr zu 35,44 €.
Prof

prof - Dienstag, 13. Oktober 2015 - 12:53
Verkauf alle zum nächsten Xetra Kurs.

Ich bin etwas unsicher:
- Heute verloren Leoni 30% aufgrund einer Gewinnwarnung. Ob es dem Maschinenbau wirklich so gut geht?
- Den Anstieg der letzten Tage haben DMG auch nicht mitgemacht, 1% Verlust sind verkraftbar.
Prof

prof - Dienstag, 13. Oktober 2015 - 13:26
Ausgeführt um 12:55 Uhr zu 35,02 €.
Prof

al_sting - Dienstag, 13. Oktober 2015 - 16:24
30%? Wow, der Markt ist extrem nervös!
Naja, China und VW hängen wie Damoklesschwerter über dem Maschinen- und Anlagenbau. Da wird, gerade bei dem aktuellen Kursniveau, jede schlechte Überraschung hart bestraft, siehe auch VW.

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