Diskussionsforum der stw-boerse: TecDAX: t-online
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Archivierte Beiträge bis 15. April 2000 20    15.4. - 16:31

aquamarin - Sonntag, 16. April 2000 - 12:01
Habe gerade erfahren, das ich auch zu den glücklichen(?) T-Online Aktionären gehöre.

Stop-Loss bei 22 Euro auf Tagesschlussbasis und dann einfach abwarten. Bei einer derartigen Mini-Position lohnt sich Aktionismus doch wirklich nicht.

Aquamarin

moneymax - Sonntag, 16. April 2000 - 13:10
So wie es jetzt aussieht habe ich wohl 35 T – Online Aktien bekommen die ich auch behalten werde.
Da ich dieses Jahr schon Web.de und DCI zugeteilt bekommen habe und diese Positionen mit hohem Gewinn wieder glatt stellen konnte, sehe ich die T - Online Zuteilung als Option auf den europäischen Internetmarkt.
Bei einer Zuteilung von 35 St. macht der Verkauf für mich keinen Sinn. Ich werde sie einfach im Depot liegen lassen und sie mir wohl erst in einigen Monaten mal wieder anschauen.


moneymax

laurin - Sonntag, 16. April 2000 - 22:14
ich habe 25 Stk !!! zu 27 Eu bekommen. Was sol denn sowas, - 25 Stk ??!!! Wenn ich die verkaufe, dann ist durch die Gebuehren das warme bendbrot schon wieder weg. Ein Bloedsinn fuer den Kleinanleger, aber clever von der T'kom, da sich ein Verkauf jetzt eh nicht mehr lohnt!

prof_b - Montag, 17. April 2000 - 09:14
Glück gehabt, nur 35 Stück: "Nur" die Zeichnung mit Reg-ID hat gezogen.
Ich warte erst einmal in Ruhe ab, was nun wirklich passiert, keine Panik ...

stw - Montag, 17. April 2000 - 09:54
Wegen der 35 St., die da jetzt im Depot liegen, mach ich mir auch keine Gedanken... wird aber im heutigen Umfeld kein dolles Abendbrot werden.

:-) stw

prof_b - Montag, 17. April 2000 - 12:02
So, die Teile sind für 32,50 raus!
Es ist natürlich durchaus möglich, dass die heute abend bei 40 Euro stehen, aber das weiß man ja nie!
Ich bin von der Aktie nicht überzeugt, also raus damit.

avalon - Montag, 17. April 2000 - 12:18
Na dann guten Appetit - ich wäre vermutlich
schon zum Eröffnungskurs raus, also habe ich
zumindest nichts verpaßt.

So dann können wir ja wieder über "normale"
Titel reden..........

Avalon

ernie - Montag, 17. April 2000 - 15:17
na,was hab' ich am freitag gesagt ?
mein pech war dasss ich diesmal glück (?)
hatte. 25 t-online im depot. was soll ich
mit 25 st.? schade dass ich keinen sohn habe,
sonst würde ich in anlehnung an avalons gebr.
auto sagen: ich lass sie mal 14 jahre im
depot und kauf dann meinen sohn ein gebr.
telefon....;-> (nix für ungut)

avalon - Montag, 17. April 2000 - 15:27
Hallo Ernie !

Wie wärs wenn du die t-online Zuteilung als
Anlaß nimmst für einen Sohn zu sorgen (Tochter
wäre genauso schön) - wenn das noch mehr so machen
werden wenigstens die Rentenversicherungsbeiträge nicht ins uferlose steigen "g"........

Spaß beiseite - die Zuteilung finde ich durchaus
geschickt gemacht, das hat bestimmt mitgeholfen,
daß kein zu starker Verkaufsdruck aufkam.
Viele werden denken was soll schon passieren
mit 25 oder 35 Stück, die laß ich einfach liegen.

Aber nur solange sie nicht ins Trudeln kommen, dann würde sich das ins Gegenteil verkehren und der Verkaufsdruck würde erheblich steigen.

Das mit dem gebrauchten Telefon war gut - so
würde ich das auch sehen "g"

Avalon

stw - Montag, 17. April 2000 - 18:13
Der heutige Anstieg von T-Online hat mich doch sehr verwundert... hoffentlich geht der Markt jetzt nicht wieder zur Tagesordnung über, das war immer noch nicht das reinigende Gewitter denke ich.

Ich hab jedenfalls meine 35 St. zu 34 Euro verkauft, ist doch ein ziemlich gutes Abendbrot geworden, das uns Herr Sommer da beschert hat, wie ich finde.

:-) stw

laurin - Montag, 17. April 2000 - 18:15
kein witz - ich lass die 25 Stk tatsaechlich fuer meine Soehne liegen, - egal was passiert....!
die aktien werdenmich immer an einen Fehler erinnern (zu gierig und zu beeinflussbar von anderen Meinungen). Ich hab noch so einen Rohrkrepierer: 200 Stk. Senetek, SNTKY, - mein erstes spekulatives investment und was fuer einen Sch...! die verbleiben auch auf ewig als Mahnung im Depot.....

Laurin

stw - Montag, 17. April 2000 - 23:10
Auf NTV sagen sie ständig, daß die sogenannten 'Experten' mit einer Verdoppelung des T-Online-Kurses bis zum Ende des Jahres rechnen...

Das darf doch nicht wahr sein...

...und wahrscheinlich werden jetzt wieder alle Marktteilnehmer Augen und Ohren fest zumachen, denn die 'Experten' müssen es ja wissen. Die Fondsmanager müssen ohnehin kaufen, da sie mit ihrem Fonds den NEMAX50 nachbilden und ich würde mich nicht wundern, wenn die Aktie bald auf 50 Euro steht... kopfschüttel...

:-) stw

prof_b - Dienstag, 18. April 2000 - 10:40
Ein kleines bisschen darf ich mich jetzt ärgern, die 42 Euro hätte ich gern noch "herausgekitzelt".
Aber man ist nun mal kein Hellseher und das Leben an der Börse besteht nun mal auch aus Fehlern. Wenn wenigstens die Mehrheit der Entscheidungen richtig ist, muss man sich nicht beschweren.
Viele Grüße Prof

avalon - Dienstag, 18. April 2000 - 10:55
So ist es - außerdem findest du jeden Tag
mind. ein Dutzend Aktien die du schon mal
angeschaut aber nicht gekauft hast und die dann
plötzlich steigen.
Wenn man sich da jedesmal ärgern wollte hätte
man schon mehr Magengeschwüre als Gehirnzellen.

Und zu früh verkaufen ist doch fast die Regel
bei den vorsichtigen Naturen,aber allemal besser
als zu spät.
Ist schon schwer genug die richtig guten Companys
langfristig drin zu lassen - aber bei so nem
Inetmist den besten Verkaufszeitpunkt zu bekommen ist geradezu unmöglich.

Ab in die Kneipe mit der Family - was gutes in
den Bauch und t-online vergessen.......

Der Kurszettel ist wahrlich groß genug.

Entgangene Gewinne sind keine Verluste -
obwohl anscheinend viele das anders sehen und
daher ständig auf fahrende Züge aufspringen.

Avalon

stw - Dienstag, 18. April 2000 - 19:17
Das hast Du aber (wieder mal) schön gesagt, Avalon.

Ich habe natürlich heute auch schon einige Rügen von den Leuten erhalten, denen ich gestern zum vorzeitigen Verkauf von T-Online geraten habe...

:-) stw

laurin - Dienstag, 18. April 2000 - 21:28
ich versteh euch nicht. waere t-onlin eine grosse position in meinem depot, dann wuerde ich sie auch reduzieren, aber bei 25 oder 35 stk??? und die fonds 9und die t'kom selbst???) werden die Aktie bis Jahresende "hochkaufen". MEIN Fazit: liegenlassen und ab ca. 60 eu intensiv ueber einen verkauf nachdenken!

aquamarin - Dienstag, 18. April 2000 - 22:45
Genau, entweder verdoppeln die sich, oder sie fallen durch das nachgezogene Stop-Loss (27 Euro) auf Tagesschlussbasis.

Aquamarin

chinaman - Dienstag, 6. November 2001 - 11:45
T-ONLINE (Spiegel online)

Tief, tief ins Minus

Die Dauerkrise der Telekombranche setzt T-Online zu. Die Verluste in den letzten neun Monaten liegen elfmal höher als im Vorjahr. Kaufempfehlungen für die kleine T-Aktie bleiben so rar wie ein schnelles Durchkommen bei einer T-Online-Hotline.

Darmstadt - In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres konnte T-Online International den Umsatz auf 809 Millionen Euro steigern, nach 543 Millionen Euro im Vorjahr. Zugleich verzeichnete das Unternehmen einen Verlust vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) von 158 Millionen Euro, nach 14,35 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.
Gegenüber dem zweiten Quartal konnte T-Online-Chef Thomas Holtrop die Verluste jedoch leicht zurückfahren: Hatte T-Online im zweiten Quartal noch einen Ebitda-Verlust von minus 57 Millionen Euro ausgewiesen, waren es im abgelaufenen Quartal nur noch minus 35 Millionen Euro. Die Mehrheit der Analysten hatte mit einer deutlicheren Umsatzsteigerung gerechnet, jedoch im dritten Quartal einen weit geringeren Rückgang der Verluste erwartet. Am Morgen legten die T-Online-Aktien zunächst um über drei Prozent zu.

Entgegen dem allgemeinen Trend hätten auch die Umsätze des reinen Portalgeschäftes zugelegt, teilte die Tochter der Deutschen Telekom am Dienstag weiter mit. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2001 wuchsen die Portalumsätze von 36,6 Millionen Euro um rund zehn Prozent auf 40,3 Millionen Euro.

Zum Ende des dritten Quartals hat T-Online die Zahl der Teilnehmer europaweit auf rund 9,8 Millionen von 7,0 Millionen im Vorjahr gesteigert. Die Zahl der T-DSL-Flatrate-Kunden wuchs auf 578.000, nach 335.000 im ersten Halbjahr.

Der Verlustrückgang im dritten Quartal dürfte die Position des Vorstandchefs Thomas Holtrop stärken, der das bisher rein quantitative Wachstum in ein qualitatives Wachstum überführen will. T-Online soll von einem Internet-Zugangsanbieter zu einem integrierten Medien und E-Commerce-Konzern werden. Im Jahre 2003 sollen Medienangebote und Internethandel rund ein Drittel am Gesamtumsatz ausmachen. Derzeitsind es rund zehn Prozent. 86 Prozent des Umsatzes werden noch mit dem Zugangsgeschäft erzielt.

"Das ist eine sehr sinnvolle Strategie, aber es wird noch sehr lange dauern, bevor sie Früchte trägt", sagte der Telekom-Experte Theo Kitz von Merck, Finck & Co. Außerdem seien die Margen von T-Online selbst dann noch uninteressant, wenn die neue Strategie von Holtrop wie geplant umgesetzt werde.

Da nützt auch eine Meldung wenig wie diejenige, wonach T-Online kurz vor dem selbst gesteckten Ziel steht, zum Jahresende zehn Millionen Kunden in der Kartei zu führen.

Im lukrativen T-DSL-Markt meldete T-Online zwar schon September die Zahl von 578.000 Kunden, doch das Ziel, zum Jahresende eine Million Kunden aufzuweisen, ist nach Einschätzung von UBS Warburg "sehr ambitioniert". Dies würde nämlich bedeuten, dass T-Online im bevorstehenden vierten Quartal 74 Prozent mehr Neukunden für DSL akquirieren müsste als im dritten Quartal.

Kaufempfehlungen für die T-Online-Aktie bleiben daher selten. Zuletzt bestätigten die Strategen von Credit Suisse First Bosten ihre "Sell"-Empfehlung für T-Online. Die Telekom-Tochter entwickle sich auf dem heimischen Markt unterdurchschnittlich und spiele auf der internationalen Bühne nur eine Statistenrolle, urteilten die Experten Anfang November.

Das internationale Geschäft ist für T-Online der wunde Punkt: Rund zwei Drittel der Verluste macht die Firma mit ihren Töchtern in Spanien und vor allem in Frankreich. "Die große Frage ist, ob T-Online ihre verlustbringenden Auslandsbeteiligungen in den Griff bekommt", sagt der Telekom-Analyst Kitz. Vor allem für Frankreich sei er skeptisch, ob die Beteiligung an Club Internet angesichts des scharfen Wettbewerbs eine aussichtsreiche Investition gewesen sei. "Es gibt Spekulationen, wonach sich T-Online auch wieder von Club Internet trennen könnte", sagte Kitz.

stw - Dienstag, 6. November 2001 - 18:38
Bei T-Online würde ich wirklich gerne mal (etwas längerfristig) auf fallende Kurse spekulieren. Die sind ja sowas von überbewertet...

:-( stw

prof - Freitag, 14. November 2003 - 14:27
sind ein Chartkauf.


- Aufwärtstrend seit März
- starke Unterstützung im Bereich 10 - 10,50 €
- Ich will in den Hightecs engagiert bleiben
Prof

stw - Freitag, 14. November 2003 - 14:46
Na da bin ich ja absolut konträrer Meinung. Endlich mal gehen die Meinung von Fundi und Chartie weit auseinander. Sogar soweit, dass ich ans Leerverkaufen denken würde, wenn das bei uns so einfach möglich wäre...

:-) stw

prof - Donnerstag, 4. März 2004 - 08:58
Die Frage ist: symmetrisches Dreieck oder fallendes Dreieck. Ich habe jedenfalls einen Teilverkauf mit 4 % Verlust angeordnet.
Prof

prof - Freitag, 12. März 2004 - 10:28
Restverkauf ist heute mit 17% Verlust erfolgt. Hier war die Fundi-Meinung richtig!
Prof

chinaman - Samstag, 9. Oktober 2004 - 14:15
ftd.de, Sa, 9.10.2004, 13:36, aktualisiert: Sa, 9.10.2004, 14:03
Telekom will T-Online von der Börse nehmen

Die Deutsche Telekom will ihre Internet-Tochter T-Online von der Börse nehmen und mit Konzern dem verschmelzen. Die Aktionäre bekommen ein Abfindungsangebot.

Wie die Telekom am Samstag mitteilte, sollen den Aktionären 8,99 Euro je Aktie in bar angeboten werden. Der Preis liegt weit unter dem Ausgabepreis der Aktien der Online-Tochter der Telekom.

Der Konzern will T-Online wieder mit dem Gesamtunternehmen verschmelzen. Das habe der Aufsichtsrat genehmigt. Daher werde es auch einen Umtausch von T-Online-Aktien in Telekom-Aktien geben. Die Entscheidung soll laut der Mitteilung in der zweiten Jahreshälfte 2005 wirksam werden.


Die Telekom hält derzeit 73,9 Prozent an ihrer Online-Tochter. Weitere 20,4 Prozent liegen im Streubesitz und ein Paket von 5,7 Prozent gehört der französischen Lagardère-Gruppe.

Spekulationen über eine Eingliederung hatte es bereits Anfang September gegeben nachdem T-Online-Chef Thomas Holtrop zurückgetreten und IBM-Manager Walter Raizner zum Festnetzchef der Telekom und Aufsichtsratchef von T-Online ernannt worden war. Damit ging ein Umbau der Konzernstruktur einher.


Hintergrund der Spekulationen war, dass sich T-Online und die Festnetzsparte T-Com teilweise Konkurrenz machen. Derzeit stellt T-Com Anschluss und Leitungen, während T-Online das Internetpaket für die DSL-Verbindungen verkauft. Damit ist die Tochter schon ein verlängerter Arm des Festnetzes. Doch die Rivalität zwischen den Sparten hat dazu geführt, dass sie sich mehr schaden als nützen.


In der Begründung der Telekom hieß es am Samstag, zwingender Grund für die Verschmelzung sei die neue Strategie der Deutschen Telekom für die Entwicklung des Festnetz- und Breitbandgeschäftes in Deutschland. Die Einführung einer integrierten Breitbandstrategie für den Massenmarkt sei eine wesentliche Voraussetzung für künftiges Wachstum im deutschen Breitbandgeschäft. Von der Verschmelzung erhofft sich der Konzern nach eigenen Angaben höhere Umsätze je Kunde und eine bessere Kundenbindung.

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