Diskussionsforum der stw-boerse: TecDAX: Ersol
prof - Mittwoch, 10. Oktober 2007 - 11:44
Kauf 110 Stück zum nächsten Xetra-Kurs - Prof

chinaman - Donnerstag, 1. November 2007 - 13:10
Hallo Al Sting,


Hab jetzt natürlich kein tolles Chartprogramm, geht aber auch mit normalen Bordmitteln, dass "System Prof" zu analysieren:

http://aktien.wallstreet-online.de/4441/chart.html?inst_id=4441&market_id=1&spid=ws&edit=1&utr=3y&gb=&till_day=0&till_month=0&till_year=0&ct=jc&ind1=&tr=3y&ind2=&log=0&bench=&redvol=0&gd1=0&gd1typ=exp&benchstr=&gd2=0&gd2typ=exp&grid=on

Nimm den 3 Jahres Chart von Ersol. Bisheriges Mehrjahreshoch war bei ca. 70 Euro. Wirklich auch für einen 8-jährigen erkennbar ... Kaufkurs Prof war 74 Euro. Da hatte er den Ausbruch nach oben über den Widerstand wohl als signifikant angesehen. Hat auch wunderbar funktioniert, die Herde treibt den Kurs heute munter weiter nach oben.

Gruß
Chinaman

al_sting - Donnerstag, 1. November 2007 - 13:19
Überzeugt. Das ist sehr deutlich.
Nur habe ich, wenn ich solche Aktien kaufte, bisher meistens ins Messer gegriffen, weil der Chart danach immer wieder abstürzte und ich nicht schnell und konsequent genug verkaufte. ;-)

chinaman - Donnerstag, 1. November 2007 - 13:38
Deshalb arbeitet unser Prof ja auch mit vorher definierten Stops. Wird die 68 Euro Marke von oben nach unten durchbrochen, hat er vorher mit sich "vereinbart" dass er dann verkauft. Dies ist auch sachlich so stimmig, denn der Ausbruch über die 70 EUR Marke hätte sich dann charttechnisch als Fehlausbruch herausgestellt.


Gruß
Chinaman

al_sting - Donnerstag, 1. November 2007 - 13:53
Stimmt, dann machen "Stop-Loss"-Verkäufe Sinn.
Sollte ich bei ähnlichen Transaktionen auch mal einführen.
Bei meinen klassisch Fundi-getriebenen Käufen halte ich allerdings gar nichts davon.

prof - Donnerstag, 1. November 2007 - 21:42
- Der wo-chart ist wirklich ein bisschen mickrig, bei http://www.tradesignalonline.de kann sich jeder kostenlos anmelden und die Sache ist Spitze! Mit etwas Geschick umgeht man auch die Limitierung auf 20 kostenfreie gespeicherte Charts. Logarithmische Charts sind meiner Meinung unabdingbar, sobald man z.B. einen Aufwärtstrend einzeichnen möchte.

- Den Ersol/K&S/Hochtief/Biotest-Chart schafft wirklich ein 8-jähriger und ich habe viel Spaß mit dem Kleinen!

- Ich mache mir tatsächlich nicht die Mühe, mir vor einem Aktienkauf irgendwelche Ad-Hoc oder Quartalsberichte anzusehen. Wenn ich die Aktie dann habe, sehe ich mir dann die Dinge doch mal an und freue mich, falls ich mit dem Chart schon etwas mehr wusste.

- Wirklich hart sind die plötzlichen Kurseinbrüche wie im Mai 2006. Das ganze läuft nur in Trendmärkten und der Perfomanceverlust tut weh und die (weithgehende) Konsequenz zahlt sich nicht immer aus.

- Die Rechnung ist aber überzeugend: Ein Verfünffacher = 400% = 40 Fehlgriffe a 10%.

Mitunter bzw. fast immer sagen aber Chart und Fundamentaldaten genau das Gegenteil, s. chinamans Bemerkung zu Ersol. Deshalb fällt eine Flankierung der einen Seite durch die andere Seite fast immer aus. Von diesem schönen Gedanken kann man sich verabschieden. Ausnahme: Ich würde keine Aktie mit einem noch so schönen Chart kaufen, die am Rande des Konkurses steht.

Prof

chinaman - Freitag, 2. November 2007 - 05:12
"Mitunter bzw. fast immer sagen aber Chart und Fundamentaldaten genau das Gegenteil, s. chinamans Bemerkung zu Ersol"

Ich habe ja eigentlich gar keine richtige Anmerkung gemacht ... Trotzdem aber nun meine Meinung: Die Solarwerte laufen allesamt momentan operativ gut und haben von dem sehr starken Ölpreis erheblichen Rückenwind. Dies beides zusammen ist der Grund für den schönen Chart und steht keineswegs im Widerspruch zu den aktuellen Fundamentaldaten. Es sind schnuckelige, gut geführte Werte in einer sehr trendigen Branche.

Ich sehe aufgrund der extrem hohen Bewertungen trotzdem fundamental erhebliche Risiken. Die kann man aber weder aus den aktuellen Geschäftsentwicklungen und erst recht nicht aus den schönen Charts ableiten.

"Ausnahme: Ich würde keine Aktie mit einem noch so schönen Chart kaufen, die am Rande des Konkurses steht."

Sehr theoretischer Satz. Du würdest nämlich nichts davon wissen, dass die Firma am Rande des Konkurses steht ...

"Die Rechnung ist aber überzeugend: Ein Verfünffacher = 400% = 40 Fehlgriffe a 10%."

Stimmt. So rechne ich bei meiner Titelauswahl prinzipiell auch ...


Gruß
Chinaman

prof - Dienstag, 13. November 2007 - 11:14
Verkauf alle zum nächsten Xetra- Kurs.

Schade, dass die "Pleite" nun gerade in diesem Beispielthread stattfinden muss.

Irgendwie haben meine Aktien aber in den letzten Tagen alle die Krätze:

Dax: minus 2 %, meine Aktien minus 10 % ...

Prof

chinaman - Dienstag, 13. November 2007 - 13:03
"Dax: minus 2 %, meine Aktien minus 10 % ..."

Hallo Prof,

da brauchst Du Dir nichts dabei zu denken ... Der Dax war in den letzten Tagen ein "Fels in der Brandung".

Gruß
Chinaman

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