Diskussionsforum der stw-boerse: DAX / MDAX: Südzucker
prof_b - Donnerstag, 28. Februar 2002 - 21:06
Je nach Lesart gibt es drei Jahreshochs, zwischen 16,5 und 17,9 Euro, nämlich das einfache, das dividendenbereinigte und das bezugsrechtbereinigte.

Auf ATH muss man Südzucker kaufen, die Frage ist nur, bei welchem???
Langfristchart
Jahreschart
Prof

chinaman - Samstag, 21. Juni 2003 - 16:36
Ein ATH haben Sie nicht erreicht, aber nun erscheinen die Südzucker Aktien fundamental recht günstig ...

:-)
Gruß
Chinaman


19.06.2003
Südzucker fit für den Markt
Wirtschaftswoche

Obwohl die Südzucker-Aktie (ISIN DE0007297004/ WKN 729700) defensiv und dividendenstark ist, will der Kurs nicht so recht in Schwung kommen, so die Experten vom Magazin "Wirtschaftswoche".

Das absehbare Ende der EU-Zuckermarktordnung deckele die Aktie des Zuckerkonzerns. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Marktordnung erneut über 2006 hinaus verlängert werde, doch eine Garantie für die Ewigkeit gebe es nicht. Dies wisse man natürlich auch bei Südzucker. Nach außen gebe sich die Chefetage zwar zuversichtlich, dass die bestehende Ordnung in wesentlichen Zügen verlängert werde. Allerdings wolle man sich darauf nicht verlassen und man bereite sich seit Jahren auf den Tag X vor.

Jeweils ein Viertel des Umsatzes und des operativen Gewinns würden aus der Geschäftssparte Spezialitäten stammen. Des weiteren würden Akquisitionen im Zuckerbereich Kosten- und Wettbewerbsvorteile verschaffen.

Auch unter Weltmarktbedingungen arbeite Südzucker erfolgreich. In der Schublade lägen außerdem Pläne zur Produktion von Biokraftstoffen. Dies könnte dem Konzern ein zusätzliches Umsatzpotenzial von ca. einer Milliarde Euro bringen. Die Liberalisierung könne als kommen.

Wenn dies auch die Börse erkennt, profitiert die Südzucker-Aktie nach Meinung der Experten der "Wirtschaftswoche".

chinaman - Sonntag, 11. Juli 2004 - 08:06
EU-Kommission bringt Kurs der Suedzucker AG unter Druck

Von Marcus Moser, German Business Concepts

Zukunft der Zuckerindustrie

Seit der Aufnahme ins Falkenbriefdepot konnten Sie zeitweise interessante Kursgewinne mit der Suedzucker-Aktie bis auf ueber 17 EUR verbuchen. Der bekannt gewordene neue Entwurf zur Reform des Zuckermarktes seitens der EU hat Investoren nun aber verunsichert und die Aktie unter Druck gebracht.
Gegenwaertig wird Suedzucker zwar lediglich mit einem KGV von knapp 11 auf Basis des letzten Geschaeftsjahres bewertet, was als guenstig anzusehen ist.
Da durch die neuerliche politische Unsicherheit hinsichtlich der Zuckersubventionen die Risiken aber zugenommen haben, sehen wir die Aktie
aktuell nur noch als Halteposition.

74,2% des Umsatzes wird durch die Verarbeitung von Zuckerrueben erwirtschaftet.

Das Hauptgeschaeft der Suedzucker AG ist mit 74,2% des Umsatzes die Verarbeitung von Zuckerrueben zu Zucker. Der Bereich der Zuckerverarbeitung ist von den Regelungen der EU und der Zuckermarktordnung direkt betroffen
und wuerde bei Verabschiedung der neuen Entwuerfe stark negativ belastet.
Vorteilhaft wirken sich aktuell aber die zwangsweise erhoehten Zuckerpreise
in den Beitrittslaendern zur EU aus. Die Suedzucker AG betreibt bereits in
Polen, Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Rumaenien Ruebenanbau und Raffinieranlagen.

Das Spezialitaetensegment ist Wachstumsmotor im Unternehmen ...

Das zweite Standbein der Gesellschaft ist das Spezialitaetengeschaeft. Hierbei handelt es um Produkte wie Staerke, Bioethanol, Isomalt, Tiefkuehlprodukte etc. Der Umsatz im Segment der Spezialitaeten konnte im letzten Geschaeftsjahr
um ueber 15% gegenueber dem Vorjahr gesteigert werden. Die Gesellschaft plant deshalb in diesem Bereich, der aktuell eine hervorragende
Vorsteuerkapitalrendite von 17% erzielt, deutliche Investitionen in den folgenden 3 Jahren. So sind z.B. Fruchtzubereitungen und
Fruchtsaftkonzentrate zwei der neuen Projekte.

... und ist von Subventionen unabhaengig

Der Spezialitaetenbereich soll somit mittelfristig zur geringeren Abhaengigkeit vom Zuckergeschaeft und somit den Subventions-regelungen beitragen. Ob der aktuelle radikale Vorschlag zur Reduzierung der Zuckersubventionen in seiner vollen Haerte vom EU-Ministerrat umgesetzt wird, ist nicht zu erwarten. Allerdings fuehrt dieser zu einer deutlichen
Verunsicherung der Investoren. Daher aktuell das Rating HALTEN fuer den Zuckerwert.

chinaman - Sonntag, 17. September 2006 - 09:36
Handelsblatt Nr. 179 vom 15.09.06 Seite 18


INSIDE: SÜDZUCKER

Zucker im Tank

MAIKE TELGHEDER | FRANKFURT Mit regulierten Märkten kennt sich Theo Spettmann aus. Seit elf Jahren führt er Europas größten Zuckerkonzern Südzucker und hat das Unternehmen lange bevor sich eine Änderung der europäischen Zuckermarktordnung abzeichnete, mit Zukäufen in Osteuropa und Frankreich sowie dem Aufbau weiterer Geschäftsbereiche wie den Zuckerspezialitäten in eine Marktposition gebracht, die auch bei sinkenden Preisen noch eine rentable Produktion ermöglicht.

Jetzt will der Konzern das jüngste Geschäftsfeld, die Bioethanol-Sparte, an die Börse bringen. Der alternative Kraftstoff, der aus Zuckerrüben oder Weizen gewonnen wird, ist ein Geschäft mit Zukunft: Nicht nur weil erneuerbare Energien als Wachstumsmärkte gelten, sondern auch, weil die Nachfrage nach Biokraftstoff in den nächsten Jahrzehnten gesetzlich abgesichert ist: Laut einer EU-Richtlinie muss der Anteil von Biokraftstoffen in den Staaten der Europäischen Union bis zum Jahr 2010 von derzeit zwei Prozent auf 5,75 Prozent gesteigert werden - ein Markt mit einem Umsatzpotenzial von dann vier Milliarden Euro, wie Südzucker errechnet hat.

Um auch hier eine führende Rolle einzunehmen, hat das Mannheimer Unternehmen bereits 2003 mit dem Aufbau einer Bioethanol-Anlage im ostdeutschen Zeitz begonnen. Nach Anlaufverlusten und Produktionsstartverzögerungen im vergangenen Geschäftsjahr arbeitet die mittlerweile unter dem Namen Cropenergies firmierende Bioethanol-Sparte bei einem Umsatz ovn 2,6 Milliarden Euro hochprofitabel.

Mehr als eine halbe Milliarde Euro will Südzucker in den nächsten Jahren die Bioethanol-Produktion investieren, um 2010 mit etwa zehn Prozent Marktanteil zu den großen Anbietern in Europa zu gehören. Im Reigen der verschiedenen Biokraftstoff-Börsendebütanten, die in den nächsten Wochen einen IPO planen, ist Cropenergies ohnehin schon der größte Player.

Mit dem für noch für September geplanten Gang an die Börse dürfte Südzucker bequem seine ehrgeizigen Wachstumspläne im Geschäft mit den alternativen Kraftstoffen finanzieren können, ohne von seinen Mehrheitsaktionären, den Zuckerrübenbauern, neues Kapital zu verlangen. Mindestens 200 Millionen Euro will Spettman aus dem IPO erlösen. Marktschätzungen gehen von bis zu 400 Millionen Euro aus.

Da Südzucker aller Voraussicht nach Mehrheitsaktionär von Cropenergies bleiben wird, sichert der Konzern seinen Zuckerrübenbauern auch künftig einen Absatzkanal für ihre Produkte. Denn Europas Bauern bringen mehr Rüben auf den Markt, als für die Zuckerproduktion gebraucht werden.

Ein Engagement, bei dem also alles Zucker ist, könnte man meinen. Langfristig betrachtet ja, selbst wenn in ein paar Jahren die geplante Steuer auf Biokraftstoffe kommt: die Nachfrage ist geregelt. Kurzfristig aber dürfte ein volatiler Biokraftstoffpreis Cropenergies und damit Südzucker zwischendurch immer wieder einen Dämpfer verpassen. Denn in dem jungen Markt, in dem sich viele Anbieter tummeln, drohen Überkapazitäten.

Auch wenn niemand davon ausgeht, dass Rohöl künftig drastisch billiger wird, so hat sich gezeigt, dass ein rückläufiger Ölpreis den Aktienkurs von Biokraftstoffirmen kräftig drücken kann. Das haben die letztjährigen Börsenneulinge EOP Biodiesel und Biopetrol bereits deutlich zu spüren bekommen.

telgheder@handelsblatt.com

Telgheder, Maike



15. September 2006

chinaman - Montag, 16. Oktober 2006 - 18:53
Handelsblatt Nr. 198 vom 13.10.06 Seite 17


Südzucker wächst durch Biotreibstoffe

Crop-Energies gleicht Effekte der Zuckermarktreform aus

FRANKFURT. Europas größter Zuckerhersteller Südzucker bleibt auch nach Zuwächsen im ersten Halbjahr für das Gesamtjahr 2006 vorsichtig. Trotz der EU-Zuckermarktreform und den damit verbundenen Preisrückgängen beim Zucker steigerte Südzucker in den ersten sechs Monaten seines Geschäftsjahrs 2006/07 (per Ende Februar) das operative Ergebnis um drei Prozent auf 250 Millionen Euro. Der Umsatz legte um knapp zehn Prozent auf 2,92 Milliarden Euro zu. Wachstumstreiber waren der Biotreibstoff- sowie der Fruchtbereich.

Der Gewinn nach Anteilen Dritter sank indes um drei Prozent auf 117 Millionen Euro, was nach Unternehmensangaben mit der Ausschüttung für eine begebene Hybrid-Anleihe zusammenhängt. Die operative Umsatzrendite sank zum zweiten Mal in Folge auf nun noch 8,6 Prozent.

Die im Mittelwerteindex MDax notierte Südzucker-Aktie verbilligte sich am Donnerstag um ein halbes Prozent auf 19,30 Euro. Die Ergebniszahlen seien niedriger ausgefallen als erwartet, kommentierte Claudia Lenz von der Bank Vontobel. "Einige hatten wohl auch eine Erhöhung des Ausblicks für das Gesamtjahr erwartet", sagte ein anderer Branchenexperte. Südzucker beließ seine Prognose indes beim angepeilten Umsatzplus von fünf Prozent und der Erwartung eines Ergebnisses über Vorjahresniveau.

Die Zuckerrübenernte wird nach Einschätzung von Unternehmenschef Theo Spettmann 2006 besser ausfallen als angesichts des trockenen Sommers erwartet. "Wir werden wohl eine vernünftige Ernte einfahren - wenn auch keine so gute wie letztes Jahr", sagte er.

Aufgrund der Zuckerreform rechnet er beim Hauptprodukt Zucker im Gesamtjahr dennoch mit einem leichten Umsatzrückgang. Das will die Firma durch ein deutliches Plus im Biokraftstoffgeschäft der seit kurzem börsennotierten Tochter Crop-Energies und akquisitionsbedingte Steigerungen im Fruchtsegment ausgleichen.

Der Unternehmensprognose zufolge wird auch beim Gewinn nicht das Hauptprodukt Zucker, auf das zwei Drittel des Geschäfts entfallen, für das erwartete Plus sorgen. Gewinnzuwächse verspricht sich Südzucker vor allem vom Segment Frucht.

Im Geschäft mit Spezialitäten - zu denen neben Biotreibstoffen noch Nahrungsmittel und Lebensmittelzusätze zählen - erwartet der Konzern hingegen ein Minus, was vor allem einem weiter schlecht ausgelasteten chilenischen Fruchtzuckerwerk zuzuschreiben ist.

Seine Position auf dem internationalen Zuckermarkt will Südzucker auch künftig durch Zukäufe - vor allem in Osteuropa - verstärken. Im kommenden Jahr könnten erste Projekte auf den Weg gebracht werden. Im Frucht- und Spezialitätengeschäft stünden derzeit keine größeren Übernahmen an, teilte das Unternehmen gestern mit. Reuters


13. Oktober 2006

prof - Freitag, 29. April 2011 - 16:06
Kauf 800 Stück zum nächsten Xetra-Kurs.
Prof

prof - Freitag, 29. April 2011 - 17:01
ausgeführt um 16:23 Uhr zu 20,89

prof - Donnerstag, 9. Februar 2012 - 15:16
Verkauf alle zum heutigen Xetra-Schluss! Performance in dieser Minihausse enttäuschend.
Prof

prof - Donnerstag, 9. Februar 2012 - 20:25
ausgeführt zu 22,15!
Prof

prof - Mittwoch, 13. April 2016 - 20:51
Ich starte einen kleinen Versuch:
Kauf 700 Stück zur morgigen Xetra Eröffnung. Wir sehen einen Aufwärtstrend unter starken Schwankungen seit 1,5 Jahren.

prof - Donnerstag, 14. April 2016 - 10:34
Ausgeführt zu 15,00 glatt!

prof - Mittwoch, 27. April 2016 - 17:20
Zukauf 500 Stück zum Xetra-Schlusskurs.

prof - Mittwoch, 27. April 2016 - 20:56
Ausgeführt zu 15,54 €, neuer Mischkurs: 15,22 €.

prof - Montag, 23. Mai 2016 - 10:21
Am Donnerstag gab es Zahlen, die im Rahmen der Erwartungen lagen. Die Analysten gaben Kursziele von 11 - 22 Euro aus.
Südzucker drehten am Donnerstag zunächst leicht nach unten. Am Freitag gab es einen Ausbruch über 16 €, der heute bisher weiterläuft. Meiner Meinung nach ein guter Chartkauf!

prof - Mittwoch, 24. August 2016 - 10:58
Teilverkauf 500 Stück zum nächsten Xetra - Kurs. Der GD 38 ist durch und bei 45% Gewinn sollte man nichts anbrennen lassen.

prof - Mittwoch, 24. August 2016 - 11:44
Ausgeführt um 11:00 Uhr zu 22,23 €.

prof - Mittwoch, 23. November 2016 - 11:04
Kluge Entscheidung: Jetzt die Anleihe herausgeben und damit später Anleihen ablösen und/oder das günstige Geld reinvestieren.

FRANKFURT (Dow Jones)--Südzucker hat eine Anleihe über 300 Millionen Euro bei europäischen Investoren platziert. Die nicht nachrangige, durch Südzucker garantierte Anleihe hat eine Laufzeit von sieben Jahren, wie das Unternehmen mitteilte. Der Kupon betrage 1,25 Prozent, was einen Aufschlag von 97 Basispunkten auf den siebenjährigen Swapsatz bedeute. Die Anleihe in Stücken zu je 1.000 Euro werde nach Valutierung am regulierten Markt an der Luxemburger Börse gelistet.
Den Erlös will Südzucker für allgemeine Unternehmenszwecke verwenden, einschließlich der teilweisen Refinanzierung der im März 2018 fälligen Anleihe von 400 Millionen Euro sowie der Finanzierung von Tochterunternehmen.

prof - Dienstag, 4. April 2017 - 18:11
Goldman Sachs haben zum wiederholten Mal ordentlich draufgehauen und es hat wieder geholfen. Ob da nicht auch Leerverkäufe anlagen? Der Fakt an sich (Ende der Zuckerquoten) ist lange bekannt.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Südzucker von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 23 auf 18 Euro gesenkt. Das anstehende Ende der Zuckerquote in Europa dürfte die Preise auf dem Weltmarkt weiter unter Druck halten, schrieb Analyst John Ennis in einer Studie vom Dienstag. Er rechnet zwar damit, dass die Gewinnerwartungen für 2017 noch übererfüllt werden. Danach sieht er aber Korrekturpotenzial für die Markterwartungen.

prof - Donnerstag, 20. April 2017 - 11:18
Verkauf alle zum nächsten Tradegate Kurs. Es verbleibt ein Gewinn von reichlich 30%.

prof - Donnerstag, 20. April 2017 - 11:43
Ausgeführt um 11:42 Uhr zu 20,89 €.

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