Diskussionsforum der stw-boerse: DAX / MDAX: SAP
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prof - Montag, 5. Januar 2009 - 09:20
Verkauf aller Bonus Reverse um 09:01 Uhr zu 39,73 €!
Prof

prof - Montag, 5. Januar 2009 - 12:29
Ausführung des Aktienkaufes zu 26,40!

prof - Dienstag, 24. März 2009 - 13:27
Verkauf alle zum nächsten Xetra - Kurs (13:06 Uhr)
Prof

prof - Dienstag, 24. März 2009 - 13:48
ausgeführt zu 27,66 € um 13:07 Uhr - Prof

stw - Dienstag, 12. Januar 2010 - 12:41
Erstmals spekuliere ich im stw-Musterdepot mit einem Put auf fallende Kurse.
- ich denke SAP wird mittelfristig nicht mehr die nach wie vor irre hohe Bewertung der Aktie aufrechterhalten können
- das Enterprise-Software-Neugeschäft bleibt auch 2010 m.E. schwach
- SAP hat hausgemachte Probleme (zB Mittelstand)
- ich erwarte eher schwächere Börsen

Ist natürlich hochspekulativ. Ich rechne mit 3-stelligen Gewinnen oder auch mit einem Totalverlust. Der Schein läuft bis Mitte 2011 und hat einen Basispreis von 32 EUR.

:-) stw

isabellaflora - Dienstag, 12. Januar 2010 - 15:45
.... und die WKN lautet ...

Danke im Voraus.

Gruß isabellaflora

isabellaflora - Dienstag, 12. Januar 2010 - 15:48
... wer lesen kann, ist entschieden im Vorteil. Sorry.

Gruß isabellaflora

isabellaflora - Dienstag, 12. Januar 2010 - 15:56
.... alle guten Dinge sind drei: die WKN lautet :

CM0L2V

und nicht

CMOL2V ;-)

Dieser Beitrag ist nur für Freunde von copy and paste

Gruß isabellaflora

stw - Montag, 8. Februar 2010 - 21:55
Der heutige Abgang des CEO von SAP ist schon eine Überraschung für mich. Evtl. sind die Probleme noch viel größer als wir alle glauben. ICh fühle mich sehr wohl mit dem Put auf SAP derzeit.
:-) stw

al_sting - Mittwoch, 21. April 2010 - 09:38
@ stw, interessierte Nachfrage zu deinem Put: Diese Hebelzertifikate reagieren bekanntlich viel stärker als normale Aktien, und mit dem Börsenaufschwung liegst du derzeit bei deutlich über 30% im Minus.

Wie sieht deine aktuelle Fundamentaleinschätzung zu SAP aus? Rechnest du weiterhin mit größeren Problemen, die sich in einer Kurskorrektur ausdrücken sollten?
Denkst du auch bei diesem Put über einen Nachkauf nach, ist er für dich derzeit eher eine Halteposition oder ein Verkaufskandidat?

Neugierig, Al Sting

stw - Donnerstag, 5. August 2010 - 16:18
Habe mich heute mit 50% Verlust zum Verkauf des Put entschieden. Ein Nachkauf ist mir zu risikoreich, da mit einem solchen Optionschein auch immer die Zeit gegen den Investor spielt.

SAP schätze ich fundamantal dennoch nach wie vor äußerst schwach ein, das klassiche Enterprise Software Lizenzgeschäft wird wahrscheinlich nie mehr so laufen wie vor der Krise. Ich kann mir kaum vrostellen wie SAP aufgrund der Größe die erfolgreiche UMstellung zu einem SaaS (Software as a servcies) Geschäftsmodell schaffen will. Allerdings darf man nicht unterschätzen wie abhängig die großen Bestandskunden von SAP sind. In einem solchen Kundenverhältnis lässt sich natürlich immer noch gutes Geld verdienen auch wenn das von JAhr zu Jahr schwerer werden wird.

:-) stw

prof - Freitag, 6. August 2010 - 22:11
Habe mir auch mehrmals mit Puts auf SAP die Finger verbrannt.
Prof

stw - Sonntag, 21. September 2014 - 13:32
Das SAP Management ist scheinbar völlig verrückt geworden. Die haben tatsächlich den 10-fachen Umsatz für ihre aktuelle Akquisition von Concur (Cloud-Software für Reisekostenabrechnungen) gezahlt. Dabei wächst das Unternhemen gar nicht mals so schnell und ist noch nicht profitabel. Für mich neben dem Alibaba-IPO ein weiteres deutliches Zeichen dafür, dass die Hightech-Märkte total überhitzt sind. Als SAP-Aktionär wäre ich stinksauer, dass die mit dem Cash nicht besseres anzufangen wissen...

:-) stw

prof - Freitag, 10. April 2015 - 12:00
Kauf 180 Stück zum nächsten Tradegate Kurs.
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prof - Freitag, 10. April 2015 - 13:04
Ausgeführt 12:09 Uhr zu 68,83.
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prof - Dienstag, 8. September 2015 - 12:29
Verkauf alle zum nächsten Tradegate-Kurs.
Nach Dividende verbleibt ein Verlust von 12%. Ich habe keine Lust mehr auf diesen Underperformer!
Prof

prof - Dienstag, 8. September 2015 - 12:35
Ausgeführt um 12:32 Uhr zu 59,31 €.

muc - Donnerstag, 23. Februar 2017 - 11:50
SAP bittet Kunden für indirekte Nutzung zur Kasse

22.02.2017

Von Martin Bayer (Stellv. Chefredakteur)

Dem britischen Getränkeproduzenten Diageo droht eine saftige Nachzahlung an seinen Softwarelieferanten SAP. Der moniert eine indirekte Nutzung seiner Software über Drittprodukte von Salesforce und fordert fast 55 Millionen britische Pfund. Eine Richterin in London gab den badischen Softwerkern Recht.

Ein Urteil am Königlichen Gerichtshof in London dürfte unter SAP-Kunden für viel Unruhe sorgen. Richterin Finola O'Farrell folgte in dem Verfahren von SAP UK Limited gegen den Getränkehersteller Diageo Great Britain Limited der Argumentation des deutschen Softwarekonzerns, der von seinem britischen Kunden Nachzahlungen für die indirekte Nutzung von SAP-Software einfordert. Den Diageo-Verantwortlichen könnte nun eine Rechnung für entgangene Lizenz- und Wartungsgebühren in Höhe von knapp 55 Millionen britischen Pfund ins Haus flattern.

Lesen Sie mehr zum Thema SAP-Lizenzierung:

Indirekte Nutzung - Tücken der SAP-Lizenzierung

SAP-Lizenzierung: Darauf sollten Anwender achten

In dem Streit dreht es sich um die indirekte Nutzung von SAP-Systemen. Der in London ansässige Hersteller, der unter anderem die Marken Johnnie Walker, Smirnoff Wodka, Baileys sowie Guinness-Bier vertreibt, arbeitet seit 2004 mit SAP-Software. Diageo nutzt "mySAP ERP" für die Produktion, die Steuerung der Supply Chain, sein Finanz-Management und den Bereich Human Ressources (HR). Darüber hinaus setzt der Spezialist für Hochprozentiges "SAP Process Integration" (PI), ehemals "SAP Exchange Infrastructure" (XI), ein, um seine Systeme zu verbinden sowie Daten zwischen diesen auszutauschen. Die Lizenzmetrik für das zentrale mySAP-System beruht auf Named User, die Gebühren für das Integrationswerkzeug bemessen sich nach dem Volumen der darüber ausgetauschten Informationen.
Nur Named User dürfen auf SAP zugreifen

In den Jahren 2011 und 2012 haben die Briten ihre Systemlandschaft ausgebaut - allerdings nicht mit SAP-Lösungen. Die Softwaresysteme "Gen2" und "Connect" basieren auf der Cloud-Plattform des SAP-Konkurrenten Salesforce. Gen2 soll die Vertriebsmitarbeiter dabei unterstützen, ihre Kundenkontakte effizienter zu verwalten, und auch die daraus resultierenden Informationen besser fürs Geschäft einzusetzen. Via Connect können die Diageo-Kunden ihre Bestellungen direkt ins System eingeben sowie den Status ihrer Aufträge einsehen.

DSAG-Umfrage: SAP-Anwender investieren mehr Geld

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http://images.computerwoche.de/images/computerwoche/bdb/2681549/640x360.png

Budgets für IT-Investitionen

Um fast fünf Prozent sollen die IT-Budgets der SAP-Anwender in diesem Jahr wachsen.
Foto: DSAG

Die SAP-Verantwortlichen argumentieren nun, dass ausschließlich Anwender, die Diageo als Named User lizenziert hat, auf die SAP-Software zugreifen dürften. Das gelte insbesondere auch für die Nutzer von Gen2 und Connect. Beide Systeme seien mit dem SAP-Kern verbunden, würden Daten daraus nutzen und auch wieder zurückschreiben. Die Nutzung von SAP PI entbinde die Anwenderunternehmen nicht von der Pflicht, die entsprechenden Anwender auch zu lizenzieren. Schließlich werde keine SAP-Funktionalität nach außen repliziert. Nutzer griffen via PI auf SAP zu und müssten demzufolge als Named User lizenziert und abgerechnet werden.

Das sieht das Management von Diageo anders. SAP PI diene als eine Art Pförtner-Lizenz, um auf Informationen im SAP-System zuzugreifen. Schließlich zahle man auch eine Gebühr für die Daten, die Drittapplikationen über SAP PI beziehen. Eine solche Gebühr werde für den Datenaustausch zwischen SAP-Systemen nicht fällig. Zudem gebe es in den Lizenzvereinbarungen keinerlei konkrete Aussagen darüber, dass Nutzer von Drittapplikationen, die über PI mit der SAP-Welt interagierten, eine separate Lizenzierung erforderten.
SAP-Lösung ohne geschäftlichen Nutzen

SAPs Interpretation, wonach sämtliche Nutzer von Drittapplikationen als Named User abgerechnet werden müssten, mache jeden geschäftlichen Nutzen der SAP-Lösung zunichte, argumentieren die Briten, und verweisen darauf, dass das Unternehmen bereits von 2004 bis 2015 zwischen 50 und 61 Millionen britische Pfund für Produkte und Services nach Walldorf überwiesen habe. Bekäme der deutsche Softwarekonzern Recht, würde nun noch einmal ein Betrag in etwa der gleichen Höhe fällig.

stw - Freitag, 24. Februar 2017 - 23:44
MIt solch einer Lizenzpolitik macht man sich in Walldorf sicher keine neuen Freunde. SAP hat es wie kein zweites Unternehmen geschafft, Kunden in die Abhängigkeit zu treiben und nutzt diese Position natürlich hemmungslos aus. Ob das aber langfristig eine gute Strategie ist bleibt abzuwarten. Ich würde jedenfalls NICHT in SAP investieren.

:-) stw

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