Diskussionsforum der stw-boerse: Auslandswerte: Royal Dutch
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prof - Samstag, 1. September 2018 - 21:00
Gut geschlussfolgert, ich fände Variante 2 und eventuell in Kombination mit 3 am sinnvollsten!

trick17 - Sonntag, 2. September 2018 - 14:58
Die Dividende ist hoch genug.
Ausbau des Geschäfts ist immer mit Risiken verbunden.
Invest in eigens Unternehmen finde ich klasse, sollte aber begrenzt erfolgen. Jedes Jahr 1-2 Prozent der Aktien zurück kaufen, ist klasse.
Mein Favorit ist jedoch der Abbau von Fremdkapital.
Wird vielfach unterschätzt, nimmt jedoch den Hebel aus dem Unternehmen beim Gewinn verteilen.
Sollte sich dann in einer Krise eine gute Gelegenheit ergeben, so kann man immer noch über Fremdkapital zukaufen oder organisch wachsen.


Wichtig ist zu sehen, dasss die Ölmajors nicht in zusätzlich Projekte investieren. Das wird den Ölpreis langfristig treiben.


Trick17

al_sting - Sonntag, 2. September 2018 - 22:39
Wenn der Rückkauf denn jedes Jahr stattfinden würde. Aber er findet in aller Regel extrem prozyklisch statt, wenn die Gewinne sprudeln (und die Kurse deshalb eher hoch sind). Auch Shell startet das Rückkaufprogramm erst jetzt.

Schulden konzentriert zurückzahlen finde ich auch gut, denn es gibt die Stärke zu antizyklischem Verhalten, genau wie du es beschrieben hast.

Für einmalige Sonderdividenden bei Rekordgewinnen habe ich auch starke Sympathien. Das verpflichtet Unternehmen nicht auf Dauer, davon profitieren alle (also auch langfristige) Aktionäre, für ausstiegsorientierte Aktionäre gibt es noch das Zuckerle wahrscheinlich steigender Kurse.

Investitionen: Angesichts des aktuellen Umbaus der Energiewirtschaft sehe ich auch Potential für ein verstärktes Investitionsprogramm, um sich auf die neue Welt mit E-Autos und einem schrumpfenden Anteil an Verbrennern einzurichten.
Dem Tankstellenanbieter Shell kann das nicht so ganz egal sein, die müssen sich auch umschauen und vorbereiten.

Insofern: (Nahezu) alles außer Rückkaufprogrammen findet derzeit meinen Segen.

al_sting - Sonntag, 16. September 2018 - 15:40
Einerseits habe ich mit Shell nach obiger Diskussion innerlich abgeschlossen. Die Aktie ist für mich jetzt nur noch eine Halteposition, die ich zu gegebener Zeit zu verkaufen gedenke.

Andererseits zeigt ein Blick auf den Aktienchart, dass Shell in den beiden vergangenen Jahren im September ein Tief erreichte und in ein bis in den Januar des Folgejahres reichenden Kursanstieg wechselte. Angesichts der derzeit hohen Ölpreise würde mich eine Wiederholung dieses Kursumschwungs nicht wundern. Daher will ich Shell bis Anfang Januar 2019 halten, sofern es nicht in der Zwischenzeit zu grundlegenden Veränderungen kommt.

Meinungen und Empfehlungen dazu?

prof - Sonntag, 16. September 2018 - 20:09
Solche Saisonwetten gehen meiner Meinung nach mehrheitlich auf, wie Deine Borussia Dortmund oder mein Spätsommerblues.

Wenn sich das Muster in den vergangenen Jahren gebildet hat, liegt die Wahrscheinlichkeit wohl eher über 50%, dass es wieder passiert!

al_sting - Mittwoch, 19. September 2018 - 00:15
Quartalsdividende, 17.09.2018: 0,47 USD = 0,4025€ (1,4% Dividendenrendite)

--> 0,4025€ x 55ß = 221,38 €

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