Diskussionsforum der stw-boerse: Auslandswerte: Auslandsdepot: Kauf von Frontline
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Archivierte Beiträge bis 16. Januar 2016 20    4.6. - 11:00

monopole - Dienstag, 31. Mai 2016 - 17:23
Die Tankeraktien sind Anfang des Jahres stark gefallen und unten geblieben. Heute hat Frontline seinen Q1-16 Quartalsbericht vorgelegt und eine Dividende von 0.40 USD bei 0.50 USD Gewinn pro Aktie verkündet. Dies entspricht -aufs Jahr hochgerechnet- einer Dividendenrendite von 20% und einem KGV von 4. Aus dem Bericht geht ferner hervor, dass bis Mitte 2017 eine Welle von Neubauten vom Stapel laufen wird und die Spot- und Charterraten derzeit nach unten zeigen.

Vernünftige Anleger halten sich fern von derartigen Aktien.

monopole - Donnerstag, 2. Juni 2016 - 22:06
Frontline, Euronav und Diamond S Schipping, eine Firma mit Ross als Großaktionär wollen künftig ihre Suezmax-Flotten am Spot-Markt gemeinsam vermarkten. Eine vernünftige Herangehensweise. Die Firma Euronav hat zum Thema Pooling einen speziellen Report veröffentlicht.

monopole - Samstag, 4. Juni 2016 - 11:00
Frontline kauft 4 VLCC-Neubauten zum Stückpreis von 84.75 M$. Die Neubauten werden auf einer südkoreanischen Qualitätswerft gefertigt und laufen dieses und nächstes Jahr vom Stapel. Der Verkäufer hatte die Pötte im vergangenen Jahr geordert zum Preis von 95 M$. Neubaupreise werden derzeit auf 90 M$ geschätzt.

al_sting - Donnerstag, 22. September 2016 - 21:09
Interessantes Statement auf "Antizyklisch Investieren": "http://www.antizyklisch-investieren.com/index.php/Thread/3774-Charterfirmen-und-Reeder-antizyklisch/?postID=132932#post132932

"Ich frage mich ob man das schlimmste evtl. gesehen hat.
Nur ein paar (völlig unabhängige und zufällige) Beobachtungen:

* AP Moeller-Maersk "der Fels in der Brandung" macht eine Reorganisierung
* RBS macht shipping finance dicht (uk.reuters.com/article/uk-rbs-shipping-idUKKCN11Q1PV )
* Premicon verkauft die KD
* Inzwischen werden 10 Jahre alte Schiffe schon verschrottet (gcaptain.com/10-year-old-panam…ship-ever-sold-for-scrap/ )
* Capesize spot ist wieder auf 15.000

Und allgemein ist die Stimmung im Sektor grottenschlecht.
Rein vom Sentiment würde ich sagen strong buy.

monopole - Donnerstag, 22. September 2016 - 21:32
Schlimmer kann's immer noch werden. In den 80er Jahren wurden manche Tanker unmittelbar nach dem Stapellauf verschrottet. Der Containerbereich ist mir derzeit zu heiß zum direkten Investieren. Da sind noch viel zu viele Megaschiffe geordert. Einen vorsichtigen, indirekten Einstieg habe ich jedoch über Ocean Yield gemacht. OCY ist zu 49,5% an sechs Mega-Containerschiffen (je 19,500 TEU) beteiligt, die in diesen Monaten vom Stapel laufen. Diese sind auf 15 Jahre an MSC bareboat verchartert. Gerade dieses Geschäft hat mich zum Einstieg bei OCY und AKER verleitet.

Jerobeam ist nicht der einzige, der auf strong buy spekuliert: Die hart am Wind segelnden DSX und NM gingen heute je um die 13% nach oben.

monopole - Donnerstag, 22. September 2016 - 21:50
PS: Lustig finde ich, dass Du den Beitrag von Jerobeam ausgerechnet im Thread zur Erdöltankergesellschaft Frontline einstellst.
  • Mœller Mærsk macht auf Containerlinie und Offshore-Bohrinseln,
  • RBS ist Finanzierung,
  • Premicon macht Fonds für Kreuzfahrt und Container,
  • verschrottet wurde ein 10 Jahre altes Containerschiff,
  • Capesize sind Bulker und 15,000 USD bedeutet für die meisten Gesellschaften noch nicht mal Breakeven.

al_sting - Donnerstag, 22. September 2016 - 22:35
Ich wollte es nicht bei Offshore einstellen, und einen besseren Schiffsfaden habe ich auf die Schnelle nicht gefunden.

al_sting - Freitag, 2. Dezember 2016 - 12:06
Dr. Oetker verkauft seine Reederei-Tochter Hamburg-Süd, immerhin nach brt die siebtgrößte Containerflotte der Welt, an Maersk
http://www.dw.com/de/dr-oetker-geht-von-bord/a-36599173

Auch daüber hinaus ist das Übernahmekarussel laut dem Artikel fleissig am drehen: "Die Containerschifffahrt leidet seit Jahren unter massiven Überkapazitäten und stark sinkenden Frachtpreisen. Fast alle Reedereien schreiben rote Zahlen. Immer mehr Unternehmen schließen sich deshalb zusammen oder bilden Allianzen. Ingesamt sieben Reedereien verloren in den vergangenen Jahren ihre Eigenständigkeit. Zuletzt erhielt Deutschlands Branchenprimus Hapag-Lloyd von der EU-Kommission grünes Licht für die Fusion mit dem arabischen Rivalen UASC, zusammen würden sie damit zur weltweiten Nummer fünf der Branche. Vor einigen Wochen kündigten die drei führenden japanische Reedereien Mitsui OSK (MOL), NYK und "K"-Lines den Zusammenschluss ihrer Containergeschäfte zur Nummer sechs der Branche an.

Die chinesischen Großreedereien Cosco und CSCL schlossen sich vergangenes Jahr zur Nummer vier der Welt zusammen. Die französische Reederei CMA CGM, Nummer drei, übernahm APL aus Singapur. Wer keinen Partner findet, gerät in Not. Jüngstes Beispiel: Die südkoreanische Reederei Hanjin wurde in die Pleite getrieben und meldete im August Insolvenz an."

Ich muss mir im Januar unbedingt Maersk näher anschauen, das könnte antizyklisch sehr interessant werden. Wer derzeit die Kraft hat, so große Firmen zu übernehmen , dürfte schöne Schnäppchenpreise bekommen.

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